Wussten Sie schon ...

Fakten zu Insekten und Pflanzen: "Wussten Sie schon..."

 

... dass Bienen Spargel lieben? Von Juni bis August sind die Blüten des Spargels eine wichtige Nahrungsquelle für viele Bestäuberinsekten. Dass die Bienen im Spargel waren, sieht jeder Imker sofort: sie haben ein oranges Pollenhöschen.

 

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... dass in konventionell bewirtschafteten Obstanlagen über 80 verschiedene Wildbienenarten nachgewiesen wurden? Viele davon sind Arten der Roten Liste, sind also in ihrem Bestand gefährdet.

Anzahl und Vielfalt von Wildbienen können auch im Intensiv-Apfelanbau gefördert werden

 

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... dass Friedhofsgärtner auf Gräbern und damit auf kleinstem Raum ein wahres Blumenparadies für Bestäuber schaffen? Die Flächen bieten Rückzugsmöglichkeiten und ein reichhaltiges Nahrungsangebot für Insekten.

 

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... dass auch gefüllte und züchterisch bearbeitete Blüten gern von Insekten angeflogen werden? Mit zunehmendem Füllungsgrad z.B. bei Dahlien Blüten steht der Pollen später und über einen kürzeren Zeitraum zur Verfügung. Dennoch ist er eine wichtige Ergänzung.

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... dass es keine „bestäuberschädlichen“ Pflanzen gibt? Alles ist besser als ein reiner Schottergarten!

 

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... dass die Farbe eine Rolle für die Attraktivität der Blüten für Bestäuber spielt? Bienen nehmen Licht im ultravioletten Bereich wahr, daher reflektieren viele Blüten UV-Licht.

 

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... dass es ein No-Go für die Artenvielfalt ist, im Herbst „Tabula rasa“ zu machen? Lassen Sie die Blütenstände stehen und die Pflanzen aussamen. Denn die trockenen Blütenstände dienen nicht nur Insekten als Winterquartier, sondern bieten auch optisch wertvolle Winteraspekte.

 

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... dass spätfliegende Bienen auf dem Land besonders gefährdet sind? Dabei spielt die Spezialisierung auf bestimmte Blüten kaum eine Rolle. Zwei Faktoren sind allerdings von Bedeutung: Die Ausrichtung auf einen speziellen Lebensraum und eine Flugzeit erst im Spätsommer.

 

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... dass Heidekraut nicht nur schön anzusehen ist? Für Hummeln ist der Nektar dieser Pflanzen auch echte Medizin. Denn wie Biologen herausgefunden haben, enthält der Nektar der Besenheide eine Substanz, die häufige Darmparasiten der Hummeln beseitigt.

 

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© Zentralverband Gartenbau e.V.