Insektenschutz

Insektenschutz

Insektenschutz

Honig-, Wildbienen und andere Insekten spielen eine elementare Rolle beim Erhalt der Biodiversität und des Fruchtertrags vieler gärtnerischer und ackerbaulicher Kulturen. Dabei haben die Produkte des Gartenbaus auch einen wesentlichen Anteil an der Ernährung der Bestäuber.

Gärtner produzieren zahlreiche bienenfreundliche Pflanzen, mit denen sie maßgeblich zur Gesunderhaltung der Bienenvölker beitragen. Die gärtnerischen Produkte -von der Zierpflanze bis zum Alleebaum - fördern zudem die biologische Vielfalt in Parks, Gärten oder auf Friedhöfen und sind wichtig für einen nachhaltigen Umweltschutz. Dieses zentrale Thema begleitet der Zentralverband Gartenbau aktiv mit seinen Fachgruppen und Landesverbänden.

Ohne die unglaubliche Bestäubungsleistung der Bienen würden die jährlichen Erntemengen bei vielen Obst- und Gemüsearten erheblich sinken. Im Unterglas-Fruchtgemüseanbau werden Hummeln gern als Bestäuber eingesetzt. Deshalb ist es so wichtig über das ganze Jahr für ausreichend Nektar- und Pollenpflanzen als Nahrungsquelle zu sorgen.

Obstanlagen bieten das ganze Jahr über auf relativ kleinem Raum eine Vielfalt an Lebenshabitaten für Insekten. Bäume und Sträucher bieten Schutz. Böden, die über einen langen Zeitraum nicht bearbeitet werden, sind ein ebenso wichtiger Lebensraum wie offene Baumstreifen, gemähte Fahrgassen und blühende Wiesen am Rande der Anlagen. In Bewässerungsteichen tummeln sich beispielsweise Libellen. Nützlinge wie Ohrenkneifer, Marienkäfer oder Raubmilbe helfen den Obstgärtner, Schädlinge in Schach zu halten. In den Bambusstäben, die die Bäume stützen, legen Wildbienen ihre Brut ab. Durch gezielte Maßnahmen, wie die Anlage von Blühstreifen, Insektennisthilfen oder Steinhaufen schaffen Obstgärtner zusätzliche Habitate für die Insekten. Somit sind Obstanlagen ein wichtiges Ökosystem für eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Insekten.

Als Freilandgemüsekultur bieten die Blüten des Spargels ab Juni bis August wiederum eine wichtige Nahrungsquelle für Bestäuber. Zusätzlich sind Spargelanlagen ein wichtiges Habitat für viele andere Insekten.

Zierpflanzen- und Staudengärtner füttern mit ihren Kulturflächen aus insektenfreundlichen Pflanzen und Blütenstauden die Bestäuber. Dabei sind Sorten mit ungefüllten Blüten zu bevorzugen, denn gefüllte Blüten produzieren keinen oder nur wenig Pollen und Nektar.

Auch Kräuter, Heil- und Gewürzpflanzen von Thymian über Huflattich bis Salbei ziehen Insekten scharenweise an.

Friedhofsgärtner schaffen auf Gräbern auf kleinstem Raum ein wahres Blumenparadies für Bestäuber. Das aktuelle Projekt "NaturRuh" bietet nicht nur würdevolle Bestattungen für Menschen, die Areale bieten Rückzugsmöglichkeiten und ein reiches Nahrungsangebot für Insekten.

Die Betriebe des gärtnerischen Fachhandels unterstützen und beraten ihre Kunden, wie sie ihren eigenen Beitrag zum Bienenschutz leisten können.

Das Grüne Medienhaus

Das Grüne Medienhaus

Das Grüne Medienhaus klärt über seine zielgerichtete Pressearbeit auch über Insektenschutz auf und erreicht dabei jährlich etwa 170 Millionen Leser in Printmedien. Hinzu kommen Veröffentlichungen in Onlinemedien und -portalen mit rund 70 Millionen Seitenaufrufen.

www.gruenes-medienhaus.de


Broschüre zum Insektenschutz

 

Bienenbroschüre

Der Zentralverband und seine Gartenbau-Landesverbände beteiligen sich an verschiedenen Kommunikationskampagnen mit dem Ziel, Verbraucher aufzuklären und Bienengesundheit und -schutz zu fördern.

Um die Betriebe in der Beratung zu unterstützen, stellt der Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVE) im ZVG ihnen exklusiv eine umfangreiche Bienenbroschüre und weitere Werbemittel zur Verfügung. Die Broschüre kann Dank der Kooperation mit dem Bundesverband der Österreichischen Gärtner nachfolgend herunterzuladen werden.

© Zentralverband Gartenbau e.V.