Informationsdienst

Infodienst Nr. 40 vom 04.11.2021

Präsentationshilfen für die Staude des Jahres 2022

Plakat und Faltblatt zum Japanischen Berggras sind bestellbar

(ZVG/BdS) Mit dem Japanischen Berggras Hakonechloa hat der Bund deutscher Staudengärtner (BdS) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) ein Schmuckstück für den Halbschatten zur Staude des Jahres 2022 gekürt. Als Präsentationshilfen für den Endverkauf sind Faltblätter und Poster beim BdS bestellbar.

Im gärtnerischen Endverkauf kann dieser Kombinationskünstler über das gesamte Jahr attraktiv präsentiert und im Kundengespräch vielfach als Problemlöser in Pflanzungen empfohlen werden. Dazu informiert der Bund deutscher Staudengärtner (BdS) den Fachhandel mit seinem neuen, informativen Faltblatt. Dieses bietet auch viele Anschauungsbeispiele für Kombinationen mit dem bis zu 70 cm hochwachsenden Japanischen Berggras.

Das Japanische Berggras passt mit seinen eleganten Halmen besonders gut zu breitblättrigen Pflanzen wie Funkien und Rodgersien, aber auch zu Farnen. Es belebt flächige Pflanzungen von Elfenblumen und bringt Ruhe in Blütenmeere von Herbstanemonen und Kerzenknöterich. Im Frühjahr lässt Hakonechloa den austreibenden Zwiebelblumen ihren Auftritt und überwächst dann ihre verwelkenden Blätter. Die orangebraune Herbstfärbung setzt noch einen Schlussakkord im Beet bis hinein ins zeitige Frühjahr.

Ähnlich sorgsam wie über Tulpen, Hasenglöckchen oder Narzissen legt sich das Berggras auch über problematische Ränder und andere, weniger attraktive Zonen. Je älter es wird, desto imposanter wirkt sein sanfter Schwung in hellgelben, gestreiften und dunkelgrünen Bögen.

Das laminierte DIN-A1 Plakat ist für 4,70 Euro/Stück und das Faltblatt mit 8 Seiten (10,5 cm x 21cm) Format ist für 7,40 Euro/100 Stück beim Bund deutscher Staudengärtner zu bestellen, Kontakt: zvg.boehmer@g-net.de. Weitere Angaben unter www.staude-des-jahres.de.


BdS-Wintertagung vom 8. bis 10. Februar 2022

Weiterentwicklung des Qualitätszeichens Stauden auf der Agenda

(ZVG/BdS) Die Wintertagung des Bundes deutscher Staudengärtner (BdS) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) findet vom 8. bis 10. Februar 2022 in Grünberg statt.

Dabei werden die beiden Arbeitskreise Staudensichtung und Pflanzenverwendung, die die Grundlage der BdS-Arbeit bilden, ihre Arbeitsergebnisse präsentieren. Zudem erläutert Tobias Heilemann von der Wilhelma in Stuttgart eine eigene Erhebung der Pflegekosten von Wechselflor und Staudenmischungen im Vergleich. Die teilweise widersprüchlichen Anforderungen an Hochstaudenfluren für wechselfeuchte Vegetationssysteme sowie die Umsetzung in der Praxis führt Axel Heinrich, ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, aus. Versicherungslösungen für Staudengärtner stellt Christian Senft, Vorstandsmitglied der Gartenbau-Versicherung VVaG, vor.

Die Hausmesse am 9. Februar 2022 wird wieder einer begrenzten Anzahl von BdS-Förderfirmen eine Vorstellung ihrer Produkte im Plenum ermöglichen. In der internen Mitgliederversammlung steht unter anderem die Weiterentwicklung des Qualitätszeichens Stauden auf der Tagesordnung.


Fachgespräch Sachkundenachweis für Kurzentschlossene

Online-Seminar am 5. November zur Verlängerung des Pflanzenschutzscheines

(ZVG/AdJ) Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner (AdJ) bietet am 5. November 2021 ein Online-Seminar zum Sachkundenachweis Pflanzenschutz an.

Die Fortbildungsveranstaltung kann deutschlandweit erfolgen. Der Nachweis über die Teilnahme an einer anerkannten Fortbildungsveranstaltung erfolgt über eine Teilnahmebescheinigung, diese wird per Post im Anschluss der Veranstaltung zugeschickt.

Durchgeführt wir das Online-Seminar vom Referent Dietmar Köhl. Der Gemüsebaumeister mit Erfahrungen im konventionellen Anbau und im Bioanbau ist als Prüfer bei Zwischen- und Abschlussprüfungen dabei und nimmt an Prüfungen für die Sachkunde Pflanzenschutzmittel im Verkauf teil.

Nach dem gültigen Pflanzenschutzgesetz ist jeder Sachkundige im Pflanzenschutz verpflichtet, sich innerhalb einer Dreijahresfrist weiterzubilden. Die Seminargebühr beträgt 30,00 Euro für Auszubildende und Azubis mit Azubistartpaket, 45,00 Euro für AdJ-Mitglieder und 55,00 Euro für Nichtmitglieder.

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Beschluss zum ersten Flächenlayout der BUGA 2029

Neue Impulse im Welterbe Mittelrheintal 

(ZVG/DBG/Entwicklungsagentur) Für die Bundesgartenschau (BUGA) 2029 sind im Welterbe Mittelrheintal viele neue Impulse zu erwarten. Den Grundstein dafür hat der BUGA-Aufsichtsrat vergangene Woche mit dem Beschluss des ersten Flächenlayouts gelegt, das sich von Rüdesheim/Bingen bis Koblenz erstreckt. Dazu zählen die BUGA-Entwicklungsprojekte als Schwerpunkte sowie die BUGA-Gärten und BUGA-Korrespondenzprojekte. Hinzu kommen Flächen, die über BUGA-Bürgerprojekte realisiert werden.

Jochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG), ist überzeugt, dass „die dezentrale Gartenschau in einer Welterbe-Region nicht nur ein besonderes Erlebnis, sondern zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung beitragen“ wird.

Zentraler Bestandteil des Beschlusses sind die Investitionen: Für die drei Cluster im nördlichen, im zentralen und im südlichen Tal wurden laut der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz Flächen als BUGA-Entwicklungsprojekte ausgewählt. Auf diesen wird die BUGA GmbH mit Mitteln in Höhe von rund 50 Millionen Euro neue Attraktionen schaffen. Dabei entfallen auf Flächen in Rheinland-Pfalz 43,1 Millionen Euro sowie in Hessen 6,3 Millionen Euro. Im kommenden Jahr wird es Bürgerbeteiligungen und Gestaltungswettbewerbe geben, an die sich die notwendigen Genehmigungsverfahren anschließen.

Die klassischen Bundesgartenschauelemente, Wechselflor, Themengärten oder Events werden über den 58 Millionen Euro umfassenden Durchführungshaushalt der BUGA GmbH finanziert. Zusätzliche Highlights werden die BUGA-Korrespondenzprojekte bieten, die über andere Förderprogramme der Länder finanziert werden. Insgesamt hatten 35 Kommunen aus Rheinland-Pfalz und Hessen Flächen für die BUGA gemeldet. Für Bürgerprojekte stellt die BUGA GmbH 1,2 Millionen Euro bereit. Hierfür können Bürger, Vereine oder Kommunen Projektvorschläge einreichen.

Bildunterschrift/ Download: Foto: Piel-Media
Freuen sich bei der anschließenden Pressekonferenz über die einstimmige Abstimmung des Aufsichtsrats (von links): DBG-Geschäftsführer Jochen Sandner, Zweckverbands-Vorsteher Frank Puchtler, Staatssekretärin und BUGA-Beauftragte des Landes Nicole Steingaß, Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Metz, Geschäftsführer Berthold Stückle und Innenminister Roger Lewentz.
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Grünberger Gehölz- und Staudentage vom 21. bis 24. November 2021

Schwerpunkt Klimaanpassung

(ZVG/Bildungsstätte) Unter dem Motto „Klima – Wandel – Anpassung – Gehölze und Stauden im Klimawandel“ finden vom 21. bis 24. November 2021 die diesjährigen Grünberger Gehölz- und Staudentage statt. Unter der Leitung von Claus Heuvemann erhalten die Seminarteilnehmer Fachwissen aus der Grünen Branche. Angesprochen werden beispielsweise „Vertikale Gebäudebegrünungen - Klimaanlagen und Lebensraum“, die „Grundlagen für die Planung komplexer „Bauwerksbegrünungen“, „Stauden im Klimawandel“ oder „Klimabäume“.

Dr. Henrik Sjöman, Landschaftsarchitekt und wissenschaftlicher Kurator des botanischen Gartens in Göteborg hat seinen Vortrag „Learning from nature for Trees in the city“ betitelt. Unter anderem wird er über seine Projekte in den USA oder Georgien (Identifying Trees from southern Caucasus as urban trees in western Europe) berichten.

Um einen Blick über den „Tellerrand“ hinaus zu erhalten, wurde Helmut Bangert (Diplom- Meteorologe und Klimagutachter) eingeladen. Er beleuchtet in seinem Vortrag die „Gründe, Folgen und Anpassungsmöglichkeiten des Klimawandels“.

Ausführliches Programm und Anmeldung: https://bildungsstaette-gartenbau.de/


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