Informationsdienst

Infodienst Nr. 36 vom 01.11.2018

Neue Impulse für den Berufsschulunterricht

Positive Resonanz zur ZVG-Bundesfortbildungstagung 2018 in Grünberg

(ZVG) Ausbildungsverantwortliche für die gärtnerische Ausbildung folgten am Wochenende der Einladung des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) und der Bildungsstätte Grünberg zur jährlichen Bundesfortbildungstagung. Berufsschullehrer, Ausbilder und Ausbildungsberater der zuständigen Stellen nutzten die Möglichkeit des Austauschs im Rahmen der bundeszentralen Veranstaltung vom 26. bis 28. Oktober 2018 in Grünberg.

Das Programm enthielt ein breites Themenspektrum über die gärtnerischen Fachrichtungen hinweg. So stellte Friedhofsgärtnerin Iris Wolf die Arbeiten auf dem Grünberger Memoriam-Garten anschaulich vor. Die verschiedenen Qualitätsbilder von Stauden vermittelte Landschaftsarchitekt Martin Hellbach den Teilnehmern an Bepflanzungsbeispielen und einer umfangreichen Fotosammlung. Über die aktuelle Technik beim Gewächshausbau berichtete Ulrich Neubrand von der Firma Lock Antriebstechnik GmbH. Einen Beitrag zu den neuesten Erkenntnissen der Anbauverfahren von Salat im geschützten Anbau leistete Sabine Reinisch von der LVG Heidelberg. Über aktuelle Schädlinge am öffentlichen Grün und an Gehölzen informierte Thomas Brand aus dem Pflanzenschutzamt der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

In den Workshops ging es um methodisch didaktische Fragen, wie beispielswiese um den tatsächlichen pädagogischen Mehrwert der digitalen Medien und wie man diese in der Ausbildung optimal nutzt. Dafür waren Michael Martin und Lisa Stäbe von der Hochschule Osnabrück eingeladen. Die Teilnehmer konnten sich in den Workshops zu verschiedenen Schwerpunkten austauschen. Den Workshop zur Nachwuchswerbung leiteten die beiden Ausbilderinnen Corinna Bröskamp und Sandra Möller. Neue Impulse für den handlungsorientierten Unterricht gaben Antje Eder, TU-München, und Marion Ramgraber, BSZ Regensburg. Trainerin Viola Röder übte mit den Teilnehmern die kommunikative Selbstbehauptung.
Projektvorstellungen zu den IGA-Workcamps von Marcel Robischon von der Humboldt-Universität zu Berlin, den Pilzboxen für den Unterricht von Franz Schmaus, Ehrenvorsitzender des Bundes Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC) e. V., und dem Projekt „Ökolandbau in der beruflichen Bildung“ von Jutta Beringer, Kompetenzzentrum Ökolandbau in Niedersachsen, rundeten das Programm ab.

Die Bundesfortbildungstagung dient nicht nur der fachlichen Fortbildung, sondern fördert zudem den bundesweiten Dialog zwischen den Ausbildungsverantwortlichen. Hier können sich Lehrkräfte und Ausbilder der grünen Branche über das föderale System hinaus gezielt treffen und ins Gespräch kommen.

Bildunterschriften/ Downloads: Fotos: ZVG/Lafuente
Iris Wolf führt interessierte Teilnehmer über den Memoriam-Friedhof in Grünberg.
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Prof. Marcel Robischon von der HU-Berlin stellte Teilnehmern die IGA-Workcamps vor.
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Staude des Jahres 2019 im Trend der Zeit: Edle Disteln strahlen auch bei Trockenheit

Bund deutscher Staudengärtner bietet Plakate und Faltblätter an

(ZVG/BdS) Nach der großen Dürre in diesem Jahr werden Gartenbesitzer, Landschaftsgärtner und Kommunen verstärkt nach trockenheitsverträglichen Pflanzen fragen. Die Staude des Jahres 2019 ist hierfür genau die richtige Wahl. Edle Disteln – Echinops (Kugeldistel), Eryngium (Mannstreu) und Carlina (Silberdistel) überstehen Wassermangel in voller Pracht. Ihre Strahlkraft wissen seit längerem auch Floristen zu schätzen, die verstärkt Edeldisteln in Sträußen kombinieren.

Über die optimalen Standortbedingungen für die Staude des Jahres 2019 informiert das Faltblatt vom Bund deutscher Staudengärtner (BdS) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG). In Kombination mit dem laminierten Plakat in A1 und A4 wird die Reihe der Staude des Jahres seit 2001 fortgesetzt, mit der der BdS jährlich den Akzent auf eine Gattung oder Gattungskombinationen legt und damit den Arten- und Sortenreichtum im Staudensortiment präsentiert.

Die attraktiven Informations- und Werbemittel für die Edlen Disteln bleiben im Preis stabil. Das Faltblatt kostet 7,40 €/100 Stück, die Plakate in A1 4,30 € und in A4 1,50€/Stück zzgl. MwSt und Verpackung/Versand. Bestellungen können an die FGG Förderungsgesellschaft Gartenbau mbH, blumen-marketing@g-net.de gerichtet werden und werden ab KW 47 ausgeliefert.

Das Faltblatt zur Staude des Jahres 2019 steht hier zum Download:
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Das Plakat Staude des Jahres 2019 kann hier heruntergeladen werden:
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Torfersatzstoffe bei Callunen nicht ausreichend verfügbar

Azerca-Züchtungsausschuss tagt in Bad Zwischenahn

(ZVG/Azerca) Im Züchtungsausschuss der Sondergruppe Azerca im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) zeigte sich beim internen Austausch am 22. Oktober 2018 in Bad Zwischenahn die Tendenz, verstärkt späte Callunensorten ins Sortiment aufzunehmen. Auch eine Abstimmung der Sorten auf die Anbauregion diskutierten die anwesenden Züchter.

Bei den Azaleenneuheiten lohnt sich weiterhin keine Anmeldung um Sortenschutz und damit Neuerung auf dem Markt, berichteten die Azaleenzüchter. Bei dem jährlichen Treffen des Züchtungsausschusses in der Lehr- und Versuchsanstalt Bad Zwischenahn waren zahlreiche Experten geladen. Dr. Burkhard Spellerberg, Bundessortenamt Hannover, erläuterte das aktuelle Verfahren der Sortenschutzanerkennung. Auf der Freifläche in Bad Zwischenahn bonitierten die Züchter zusammen mit Mitgliedern des Arbeitskreises Heide über 40 neue Callunensorten und tauschten hierbei Erfahrungen aus. Eine Weiterführung der Sortenversuche an diesem Standort halten alle Züchter für unbedingt notwendig, auch aufgrund der neutralen und fachkundigen Bewertung der Lehr- und Versuchsanstalt.

Maßnahmen zur Erhöhung der Keimraten empfahl Prof. Annette Hohe, Fachhochschule Erfurt. Sie informierte zudem über die Entwicklung des ehemaligen Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau in Erfurt. Die Züchter zeigten sich erleichtert, dass die fachlichen Kompetenzen am Standort erhalten bleiben. Mit den Vertretern des Pflanzenschutzamtes in Oldenburg, Dr. Thomas Brand und Frank Lehnhoff, diskutierten die Züchter über bodenbürtige Schaderreger und eine mögliche Übertragung von Erregern von Colletotrichum und Glomerella durch Insekten. Dr. Elke Ueber, Versuchsleiterin Zierpflanzenbau in Bad Zwischenahn, berichtete hierzu über eine erweiterte Untersuchung mit der Hochschule Osnabrück. In ihren Versuchen zur Wurzelbildung bei Callunen in Abhängigkeit von der Düngung der Mutterpflanze zeigte sich, dass die Sorte einen wesentlich größeren Einfluss auf die Stecklingsbewurzelung hat, als die Düngung.

Mit zahlreichen Torfersatzstoffen wurden gute Ergebnisse in der Callunenkultur erzielt. Eine anteilige Torfreduzierung im Substrat halten die Praktiker für sinnvoll, allerdings mangele es an geeigneten Ersatzstoffen.

Das nächste Züchtertreffen wird am 21. Oktober 2019 in Hannover beim Bundessortenamt stattfinden.

Bildunterschrift/ Download: Foto: Azerca/ Hiedl
Die gemeinsame Bonitur der über 40 angemeldeten neuen Callunensorten war sowohl für die Züchter als auch den Arbeitskreis Heide Anlass für einen interessanten Erfahrungsaustausch.
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Cycas und Ficus von Hochrisikopflanzenliste gestrichen

Vorstandssitzung des Fachverbandes Raumbegrünung und Hydrokultur in Stuttgart

(FvRH/ ZVG) Der Vorstand des Fachverbandes Raumbegrünung und Hydrokultur (FvRH) tagte am 15. Oktober 2018 in Stuttgart. Schwerpunkte der Sitzung waren die politische Arbeit, die aktuelle Marktsituation und die Ausrichtung der Öffentlichkeitsarbeit.

Das Jahr 2018 bewertet der FvRH-Vorstand für die Branche durchgehend positiv. Dies spiegelt auch der vom Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) durchgeführte Geschäftsklimaindex für diesen Bereich wider. Aktuell liegt der Index bei 102 Punkten. Die Auftragslage der Branche ist gut und die erzielten Preise für die entsprechenden Dienstleistungen sind seit einigen Jahren im Aufwärtstrend. Der Index könnte sogar besser ausfallen. Aber die Unternehmen werden durch die Logistik und- Transportunternehmen ausgebremst. Lange Liefer- und Beschaffungszeiten setzen dem positiven Trend Grenzen auf und es fehlt an Fachpersonal für die Ausführung der gefüllten Auftragsbücher.

Für den Fachverband war in den vergangenen Monaten das Thema, „Hochrisikopflanzenliste“ von besonderer Bedeutung. Im Zuge der Umsetzung der neuen EU-Pflanzengesundheitsverordnung 2016/2031 arbeitete die Europäische Kommission an einer Durchführungsverordnung zum Erlass einer Liste von Hochrisikopflanzen gemäß Artikel 42 der Verordnung. Der Entwurf zu den Hochrisikopflanzen (Art. 42) enthielt 39 Gattungen von Pflanzen zum Anpflanzen mit Ursprung in allen Drittländern. Darunter auch Ficus und Cycas. Da die verschiedenen Ficusarten in der Raumbegrünung eine wesentliche Rolle spielen, hätte eine Listung dieser Arten bei den Pflanzenlieferanten zu großen Schwierigkeiten geführt. Der Fachverband hatte sich deshalb intensiv mit dieser Thematik beschäftigt und sich mit seinem Fachwissen an allen Stellungnahmen beteiligt. Nach intensiven Gesprächen des ZVG mit den beteiligten nationalen Behörden und europäischen Partnern in Brüssel sind die Gattungen Cycas und Ficus von der Liste gestrichen. Allein Ficus carica bleibt weiterhin gelistet. Dieser Erfolg zeigt einmal mehr, wie wichtig das Arbeiten in Netzwerken ist und wie wertvoll eine politische Vertretung für den gärtnerischen Berufsstand auf Europäischer- und Bundesebene ist, so Christian Engelke, Vorsitzender des Fachverbandes aus Bückeburg.

Darüber hinaus wurden die strategischen Ziele der Pressearbeit mit dem Grünen Medienhaus (GMH) für das Jahr 2019 festgelegt, ebenso die neugeplanten Internetauftritte des Fachverbandes. Die seit Anfang 2018 durchgeführte Arbeit in den sozialen Medien trägt erste Früchte und wird weiter ausgebaut.

Im Rahmen der Sitzung besuchte der Vorstand das gemeinsam mit dem Bundesverband GebäudeGrün e. V. (BuGG) durchgeführte Innenraumbegrünungssymposium in Stuttgart. Die Veranstaltung war mit fast 70 Teilnehmern ausgebucht. Um die Wichtigkeit der Innenraumbegrünung im Kontext eines ganzheitlichen Konzeptes zur Gebäudebegrünung zu verdeutlichen, wurde das Symposium bei der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB) durchgeführt.

Auf der Tagesordnung standen außerdem die Weiterbildung im Bereich der Raumbegrünung sowie die Mitarbeit des Fachverbandes bei der Überarbeitung der Innenraumbegrünungsrichtlinien bei der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL).

Bildunterschrift/ Download: Foto: FvRH
Der Vorstand des Fachverbandes mit Geschäftsführer (stehend v.l.n.r.): Wilhelm Höfer, Jürgen Herrmannsdörfer, Thomas Helk, Stefan Gentzen (Geschäftsführer), Roger Pfeiffer, Frank Hutzel, Alexander Hildebrand und Christian Engelke (Vorsitzender).
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Schwierige Witterungsverhältnisse belasten Anbau und Ernte

Bundesausschuss Obst und Gemüse tagt in Berlin

(ZVG/BOG) Am 24. Oktober 2018 tagten in Berlin im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft die Mitglieder des Bundesausschusses Obst und Gemüse (BOG). Insgesamt stellten die Mitglieder des BOG fest, dass sowohl Anbau als auch Ernte im Jahr 2018 unter sehr schwierigen Witterungsverhältnissen stattgefunden haben. Die langanhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen hätten die Obst- und Gemüsebetriebe von Nord bis Süd, von Ost bis West doch stark gefordert.

Insbesondere im Gemüseanbau waren die Arbeitsbelastungen durch den enormen Bewässerungsaufwand extrem. Hier zeigte sich auch, dass trotz intensiver Bewässerung die Kulturführung schwierig war. Insgesamt ist die Gemüseernte regional sehr differenziert zu betrachten. Unterm Strich konnte für Deutschland aber immer noch eine knapp durchschnittliche Ernte eingefahren werden. Größere Ertragsverluste sind bei Zwiebeln, Möhren und dem Kohlsortiment zu verzeichnen. Beim Kohl haben insbesondere die Herbstkohle die größten Ertragsrückgänge zu verzeichnen. Auch die Rückgänge bei Zwiebeln sind vergleichsweise hoch zu beziffern. Beim Obst dagegen konnte bei den meisten Kulturen eine überdurchschnittliche Ernte eingefahren werden, allen voran bei den Äpfeln. Schwieriger war die Situation durch die hohen Temperaturen bei den empfindlichen Beerenfrüchten, insbesondere bei den Erdbeeren. Dennoch fiel die Erntemenge halbwegs normal aus. Die preisliche Situation beim Gemüsebau ist als knapp unterdurchschnittlich zu bezeichnen, wobei einige Kulturen durchaus höhere Preise erzielen konnten. Der Apfelmarkt steht dagegen preislich unter Druck.

Bezüglich des Risikomanagements bemängelten die Mitglieder des Bundesausschusses Obst und Gemüse, dass es noch nicht gelungen ist, in der Politik die entscheidenden Weichenstellungen für ein verbessertes Risikomanagement zu verankern. Bei Bund und Ländern seien zaghafte Überlegungen in die richtige Richtung erkennbar. Es gelte nun, mit Nachdruck dafür zu sorgen, dass für die Betriebe des Obst- und Gemüsebaues eine verbesserte Risikoabsicherung durchgesetzt wird. Dazu zählen unter anderem die finanzielle Unterstützung über die GAK im Bereich der Sonderkulturen für Mehrgefahrenversicherungen, eine verbesserte Förderung von Forstschutzberegnungsanlagen sowie eine Risikoausgleichsrücklage.

Bei der Qualitätssicherung wurden die vorgesehenen Revisionen für die Leitfäden QS Erzeugung Obst, Gemüse und Kartoffeln und QS-GAP für 2019 von den Mitgliedern bestätigt. Eine weitere Aufsattelung von weitergehenden Anforderungen für die Zukunft sollte jedoch unterbleiben.

Die Mitglieder des BOG stellten fest, dass die zur Verfügung stehende Pflanzenschutzmittelpalette immer weiter eingeschränkt werde und ein integrierter Pflanzenschutz damit kaum mehr möglich sei. An die Verantwortlichen in der Politik auf nationaler und europäischer Ebene wurde daher appelliert, die Verfügbarkeit von Pflanzenschutzmitteln im Rahmen des Zulassungsverfahrens auf nationaler Ebene zu verbessern und auch die Genehmigung auf europäischer Ebene als Grundvoraussetzung für die Zulassung von Wirkstoffen nach vorne zu bringen. Dass die 70-Tage-Regelung 70 Tage unbefristet fortgeführt wird, begrüßten die BOG-Mitglieder und forderten, dass die Bundesregierung umgehend Absprachen mit Drittländern, z. B. mit der Ukraine, Weißrussland und den Westbalkanstaaten, zu treffen habe, um den Bestand an Saisonarbeitskräften für die Zukunft zu sichern. Über die Fortschritte beim Export von deutschem Obst und Gemüse in neue Zielländer konstatierten die Mitglieder, dass es nach wie vor schwierig ist, insbesondere die phytosanitären Anforderungen mit den Zielländern abzustimmen, um somit die Lieferberechtigung zu erhalten. Hier gelte es, gemeinsam mit der Politik und dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Anstrengungen weiter zu forcieren, damit möglichst schnell neue Zielländer für die Lieferung von deutschen Äpfeln geöffnet werden können.

Der Bundesausschuss Obst und Gemüse (BOG) ist das gemeinsame Gremium vom Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG), dem Deutschen Bauernverband e. V. und dem Deutschen Raiffeisenverband e. V. für die Interessenvertretung des erwerbsmäßigen Obst- und Gemüsebaues gegenüber der nationalen und europäischen Politik.


Bildung und Begegnung - Weiterbilden im Gartenbau

Bildungsstätte Gartenbau stellt Seminarprogramm für Februar 2019 vor

(ZVG) Die Bildungsstätte Gartenbau in Grünberg ist die zentrale Weiterbildungseinrichtung des gärtnerischen Berufstandes. Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) verweist auf das aktuelle Programm für den Monat Februar mit Seminaren und Tagungen für den Gartenbau, Garten- und Landschaftsbau, für Floristen, Gartenplaner und Landschaftsarchitekten.

Programmhighlights im Februar 2019 sind u. a. die Seminare "Stauden verkaufen", "Blumenzwiebeln gekonnt in Szene setzen" und "Kompetent verkaufen für Einsteiger".

Stauden sind aus modernen Gärten nicht mehr wegzudenken. Immer mehr Privatkunden interessieren sich für Stauden, brauchen und suchen jedoch auch kompetente Beratung. Im Seminar „Stauden verkaufen“ vom 1. bis 3. Februar 2019 vermittelt die Seminarleiterin Eva Hofmann aktuelles Fachwissen und Strategien, das dem Verkäufer als Handwerkszeug beim täglichen Staudenverkauf dient.

Ebenfalls vom 1. bis 3. Februar 2019 findet das Seminar "Blumenzwiebeln gekonnt in Szene setzen" unter der Leitung von Elisabeth Schmid statt. Sie zeigt in Gruppenarbeiten, welche Möglichkeiten in Blumenzwiebeln als Begleiter durch das Jahr stecken. Das Seminar richtet sich an Planer, Gartengestalter und interessierte Gärtner aller Fachsparten.

Gisela Hörle legt im interaktiven Seminar "Kompetent verkaufen für Einsteiger“ den Schwerpunkt auf sicheres Auftreten und kundenorientierte Gesprächsführung. Zielgruppe sind Verkaufseinsteiger in Gartenbaumschulen, Gartencentern, Floristikfachgeschäften, Friedhofsgärtnereien.

Anmeldungen für die Seminare können über die Website der Bildungsstätte gestellt werden unter https://gruenberg.bildungsserveragrar.de/index.php?mon_jahr=5.

Das Programm für den Monat Februar 2019 steht hier zum Download bereit:
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53. Gartenbauwissenschaftliche Jahrestagung in Berlin

Zukünftige gartenbauliche Produktionssysteme für Nahrungsmittel im Fokus

(ZVG/DGG) Die diesjährige Jahrestagung der Deutschen Gartenbauwissenschaftlichen Gesellschaft e. V. (DGG) und des Bundesverbands der Hochschulabsolventen/ Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur e. V. (BHGL) findet vom 6. bis 9. März 2019 an der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Die 53. Gartenbauwissenschaftliche Jahrestagung der DGG und des BHGL wird das übergeordnete Generalthema „Future Food Production“ haben.

Dr. Caroline Stokes wird zur Rolle der Nahrungsmittel, vorzugsweise von pflanzlicher Nahrung, auf die Gesundheit referieren. Einen weiteren Vortrag wird Prof. Dr. Leo Marcelis halten, Leiter des Lehrstuhls Gartenbau und Produktphysiologie an der Universität Wageningen. Marcelis arbeitet aktuell an Programmen zur Physiologie und Qualitätsbildung von gartenbaulichen Kulturen, insbesondere von Gemüsekulturen in zukünftigen Produktionssystemen für pflanzliche Nahrungsmittel.

Eine Diskussion zu Visionen der Zukunft unserer Nahrungsmittelproduktion und der Rolle des Gartenbaus in diesem Kontext wird sich anschließen.

Ab dem 7. März 2019 haben Interessierte die Möglichkeit, verschiedene wissenschaftliche Vorträge in fachspezifischen Sessions aus allen Bereichen des Gartenbaus zu hören. Zudem wird eingeladen, in den Postersessions verschiedene gartenbauliche Themen vorzustellen und zu diskutieren.

Die diesjährige Green Challenge wird unter dem Titel „Ideen für neue Produkte im Gartenbau“ stattfinden. Dieser Wettbewerb soll gezielt junge Talente aus der Wissenschaft fördern.

An der DGG und BHGL Jahrestagung nehmen mehr als 300 Teilnehmer aus dem In- und Ausland teil. Untersuchungs- und Forschungsergebnisse aus allen gartenbaulichen Disziplinen werden in Workshops, Vorträgen und auf wissenschaftlichen Postern vorgestellt und diskutiert.

Nähere Informationen finden sind auf der Tagungshomepage der DGG unter
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oder stehen hier zum Download bereit:
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