Informationsdienst

Infodienst Nr. 34 vom 18.10.2018

Kontinuität in der Verbandsarbeit gesichert

BVE-Vorstandssitzung in Berlin

(ZVG/BVE) Am 9. und 10. Oktober 2018 fand die dritte Vorstandssitzung des Bundesverbandes Einzelhandelsgärtner (BVE) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) in Berlin statt. Die Delegierten wählten auf der Sitzung Reiner Höpken zum neuen Vorsitzenden.

Zum letzten Mal fand die Sitzung unter der Leitung des scheidenden Vorsitzenden Olaf Beier statt, der auch die Wahl zu seinem Nachfolger leitete. Reiner Höpken (Landesverband Gartenbau Nordrhein-Westfalen e. V.) wurde vom Gremium einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt.
„Ich freue mich, dass wir Reiner Höpken für den Posten des Vorsitzenden gewinnen konnten. Gemeinsam mit den ebenfalls wiedergewählten Stellvertretern Ute Franke und Kurt Scherdi können wir so die erfolgreiche BVE-Verbandsarbeit kontinuierlich fortsetzen. Mit Lutz Grille vom Gartenbauverband Berlin-Brandenburg e. V. wird der geschäftsführende Vorstand komplettiert“, so Olaf Beier, der sich aus familiären Gründen nicht mehr zur Wiederwahl stellte.

Die Vorstandssitzung wurde zum intensiven Austausch untereinander genutzt. So stellte Gabriele Weimann, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, den aktuellen Sachstand zur Neugestaltung der Premium Gärtnerei vor und erarbeitete gemeinsam mit dem Vorstand das endgültige Layout des neuen Handbuchs. Mit dem Handbuch wird allen Betrieben, die sich der Prüfung zur Premium Gärtnerei stellen wollen, eine wertvolle Hilfe zur Weiterentwicklung gegeben. Die Layoutvorschläge von gia-online fanden beim Vorstand große Zustimmung.

Schon auf der letzten Vorstandssitzung war die Fortsetzung der gemeinschaftlichen Pressearbeit mit dem Grünen Medienhaus beschlossen worden. Auf der Sitzung in Berlin stimmte der BVE-Vorstand die Themen der Mediendienste ab.

Darüber hinaus war die politische Arbeit des BVE ein wesentliches Thema in der Vorstandssitzung. Der BVE konnte gemeinsam mit anderen Verbänden sowie den Sonder- und Fachgruppen innerhalb des ZVG viele politische Themen angehen, um die Mitgliedsbetriebe in den Gartenbau Landesverbänden bei ihrer täglichen Betriebsführung zu unterstützen. Dies macht vor allem deutlich, dass eine Interessensvertretung für den gärtnerischen Fachhandel von großer Bedeutung ist. Der BVE unterstützt den gärtnerischen Fachhandel zudem mit vielen Informationsangeboten auch direkt. Mit Newslettern und Merkblättern erhalten die Unternehmer Möglichkeiten, sich auf dem aktuellen Stand zu halten und Anregungen für neue Ideen zu bekommen.

Zum Abschluss der BVE-Vorstandssitzung lud Lutz Grille die Delegierten zum Rundgang in seine Gärtnerei in Berlin-Zehlendorf ein.

Bildunterschriften/Downloads: Fotos: BVE
Der Bundesverband Einzelhandelsgärtner traf sich zu seiner dritten Vorstandssitzung in Berlin.
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Der Geschäftsführende Vorstand des BVE: Kurt Scherdi (Bayerischer Gärtnerei-Verband e.V.), Ute Franke (Landesverband Gartenbau Sachsen e.V.), Lutz Grille (Gartenbauverband Berlin-Brandenburg e.V.) und Reiner Höpken (Landesverband Gartenbau Nordrhein-Westfalen e.V.) (v.l.n.r.).
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Reiner Höpken zum neuen BVE-Vorsitzenden gewählt

Einstimmige Wahl auf BVE-Vorstandssitzung in Berlin

(ZVG/BVE) Am 9. Oktober 2018 wurde Reiner Höpken auf der Vorstandssitzung des Bundesverbandes Einzelhandelsgärtner (BVE) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) von den Delegierten der Gartenbau Landesverbände einstimmig zum neuen BVE-Vorsitzenden gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Olaf Beier an, der sich aus familiären Gründen nicht mehr zur Wiederwahl aufstellte.

Höpken ist seit 2006 Mitglied im BVE-Vorstand und wurde 2010 in den geschäftsführenden Vorstand gewählt. Seit 2015 fungierte er als stellvertretender Vorsitzender im BVE. Er ist darüber hinaus Vorsitzender des Fachverbandes Einzelhandel im Landesverband Gartenbau Nordrhein-Westfalen e. V..

„Ich bedanke mich für das Vertrauen, welches mir die Delegierten aus den Gartenbau Landesverbänden mit der Wahl entgegenbringen. Ich freue mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit meinen Vorstandskollegen. Gemeinsam wollen wir uns den vielfältigen Aufgaben stellen, die eine aktive Verbandsarbeit mit sich bringt. Mein Dank geht natürlich auch an Olaf Beier, der zwar nicht mehr Vorsitzender ist, aber dem BVE-Vorstand erhalten bleibt“, so Reiner Höpken.

Der Zierpflanzengärtner führt gemeinsam mit seiner Frau Sigrid und seinem Sohn Torsten die Einzelhandelsgärtnerei Höpken in Burscheid (Nordrhein-Westfalen). Gemeinsam mit seinen Auszubildenden und Mitarbeitern produziert er ein breites Sortiment an Beet- und Balkonpflanzen, Stauden und Zimmerpflanzen.

Bildunterschrift/ Download: Foto: BVE
Olaf Beier beglückwünscht seinen Nachfolger Reiner Höpken zur Wahl des BVE-Vorsitzenden.
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Grüne Startups und Urbanes Grün

Netzwerken zur Herbsttagung 2018 des BVZ in Berlin

(ZVG/BVZ) Auf die Reise von einer Idee bis zum jungen Unternehmen nahmen vier Grüne Startups die Teilnehmer der Herbsttagung des Bundesverbandes Zierpflanzen (BVZ) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) mit. Die Tagung fand vom 11. bis 13. Oktober 2018 unter dem Motto „Grüne Startups und urbanes Grün“ in Berlin statt.

Die Gründerszene in Deutschland entwickelt sich rasant. Auch im Bereich der Grünen Startups ist eine dynamische Entwicklung zu verzeichnen, oft abseits des traditionellen Gartenbaus. „Vor allem im Bereich des Onlinehandels und von maßgeschneiderten Konzepten für Pflanzeninteressierte ist ein interessanter Markt entstanden“, so Matthias Bremkens, Vorsitzender des BVZ. „Auch für die Zierpflanzenproduzenten verspricht dieser Bereich interessante neue Partnerschaften und schlägt neue Wege von Blumen und Pflanzen zum Verbraucher ein.“

Traumgärten so gestalten, dass sie zum persönlichen Lebensstil passen, ist das Ziel der Gründerinnen von „Green For Me“. Zielgruppe ist die junge Generation, die „digital natives“, die häufig keine Ahnung von Pflanzen und Gärten haben. Diejenigen, die sich selbst verwirklichen wollen, keine Zeit haben und auf der Suche nach Identität ihr eigenes Ding machen wollen, kommen mit „Green For Me“ zu ihrem ganz eigenen Wunsch-Garten. Über einen Quizberater werden den Kunden online die richtigen Fragen gestellt und so die Basis für ein Pflanzkonzept erstellt. Farben und Höhen werden visualisiert. Über einen Kalender soll die Pflanzenpflege begleitet werden. Die Online-Plattform befindet sich aktuell mit der beta-Version in der Testung und soll im Frühjahr 2019 starten. Erste Partnerschaften sind mit Produzenten in Berlin auf den Weg gebracht.

„Botanicly“ will Vertrieb neu denken, Trends und Chancen des digitalen Gartenmarkts für ein neues Firmenkonzept nutzen. Zeichnete sich der Pflanzenvertrieb früher durch hohe Kompetenz und individuelle Beratung aus, so handelt es sich heute zumeist um einen anonymen Markt. Online-Vertrieb von Pflanzen ist oft wenig inspirierend. Dem will „Botanicly“ mit Storytelling etwas entgegensetzen, mit Chat-Bots in den Dialog mit Kunden treten und durch die Zusammenarbeit mit Gärtnereien Lieferketten auf ein Minimum reduzieren. „Botanicly“ sieht sich als Vorreiter für den technologiegetriebenen Vertrieb und will durch den Ausbau seines Partnernetzes eine zentrale Vertriebsplattform werden. Über die Chancen des Konzepts, mögliche Partnerschaften und die Suche nach Investoren wurde intensiv diskutiert.

Bereits seit gut fünf Jahren auf dem Markt ist „Blumixx“. Die drei Gründer von „Blumixx“ wollen mit ihrem Unternehmenskonzept Kundenprobleme lösen bevor sie entstehen und repräsentative Bepflanzungen mit minimalem Aufwand umsetzen. Der „Blumixx-Bag“ bietet Verbrauchern die „einfachste Balkonbepflanzung der Welt“. Geliefert werden fertig fachmännisch bepflanzte Blumenkasteneinsätze, direkt bis an die Haustür. Das junge Unternehmen ist inzwischen den Kinderschuhen entwachsen und sieht noch großes Marktpotential, um die geschätzt 30 Mio. Balkone in Deutschland mit Blumenkästen zu bestücken. Intensiv wurde mit den Teilnehmern über strategische Partnerschaften und die Weiterentwicklung des Unternehmens diskutiert.

Die Idee von gebäudeintegrierten Dachfarmen zur Ernährung der Stadt von morgen verfolgt „Dachfarm Berlin“. Aufgrund des zunehmenden Wegfalls von Ackerflächen muss nach alternativen Anbaustandorten gesucht werden. Mit einem interdisziplinären Ansatz soll eine Vernetzung von Stoff- und Energiekreisläufen eine nachhaltige Produktionsform ermöglicht werden. Gebäude und Gewächshäuser sollen zu einem System, städtische Flächen aufgewertet und regionaler und saisonaler Anbau - z.B. auf den Dächern von Supermärkten in Innenstädten - realisiert werden.

In Gebäudefarmen werden unterschiedliche Nutzungen umgesetzt. Im Rahmen einer begleitenden Exkursion konnten die Zierpflanzenproduzenten des BVZ die ECF-Farm - Eco Friendly Farming - kennenlernen. Diese engagiert sich für ein ganzheitliches und umweltfreundliches Verfahren bei der Produktion von Barsch und Basilikum in Aquaponik. Die Aufzucht von Buntbarschen mitten in Berlin wird kombiniert mit dem Anbau von Kräutern, die zumindest teilweise durch das nährstoffreiche Wasser aus der Fischzucht gedüngt werden. Der lokale Anbau soll Transportwege und Kühlketten für mehr Nachhaltigkeit und Frische verkürzen.

Bildunterschriften/ Downloads: Fotos: BVZ/Gutberlet
Traumgärten so gestalten, dass sie zum persönlichen Lebensstil passen, ist das Ziel der Gründerinnen von „Green For Me“. „Botanicly“ will Vertrieb neu denken, Trends und Chancen des digitalen Gartenmarkts für ein neues Firmenkonzept nutzen. (v. l.: Die beiden Gründerinnen von „Green For Me“, Julia Hack und Nathalie Odermann, Botanicly-Gründer Jonas Wegener)
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Die drei Gründer von „Blumixx“ wollen repräsentative Bepflanzungen mit minimalem Aufwand umsetzen: (v. l.) Jan Fendel und Sarah Fendel, Heinrich Gräbig.
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Die Idee von Gebäudeintegrierten Dachfarmen zur Ernährung der Stadt von morgen verfolgt „Dachfarm Berlin“. (Jörg Finkbeiner)
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Im Rahmen einer begleitenden Exkursion konnten die Zierpflanzenproduzenten des BVZ die ECF-Farm - Eco Friendly Farming - kennenlernen.
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Herbsttagung des BVZ in Berlin

Zierpflanzenmarkt trotz langer Hitzeperiode stabil

(ZVG/BVZ) Im Rahmen der Herbsttagung des Bundesverbandes Zierpflanzen (BVZ) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) vom 11. bis 13. Oktober 2018 in Berlin zogen die Teilnehmer auf der Delegiertentagung eine erste Bilanz zu den besonderen Herausforderungen in diesem Jahr.

Auf der internen Delegiertentagung ging Matthias Bremkens, Vorsitzender des BVZ, insbesondere auf die Auswirkungen der Dürre und Hitze in diesem Sommer ein. Bei der Umfrage, die der ZVG im Sommer unter seinen Mitgliedern zur Betroffenheit des Gartenbaus geführt hatte, kamen nahezu 50 Prozent der Rückmeldungen von Zierpflanzenbetrieben, so Bremkens. Auch wenn die Betroffenheit sehr unterschiedlich war, habe sich der Aufwand durch die extreme Wettersituation doch für alle sehr erhöht.

Die Ergebnisse zur Geschäftsklimaumfrage belegen, wie groß der Einfluss des Wetters auf den Absatz von Zierpflanzen ist. Nach einem sehr guten und gleichmäßigen Geschäftsverlauf 2017 ist 2018 bislang von großen Ausschlägen geprägt. Immer noch aber mit einem positiven Verlauf im Jahresvergleich, was auch die Rückmeldungen aus den Regionen bestätigen.

Erfreut zeigte sich Bremkens über die positive Resonanz auf das Bundesprogramm zur Steigerung der Energieeffizienz, auch aus dem Zierpflanzenbau. Dass die für die zweite Förderperiode ausgelobten Mittel in Höhe von 65 Mio. Euro schon Anfang 2018 aufgebraucht waren und man die Bundesregierung überzeugen konnte, für 2018 weitere 8 Mio. Euro zur Verfügung zu stellen, sei für ihn eine weitsichtige Entscheidung der Politik für Investitionen in einen energieeffizienten Gartenbau. Die für 2019 bis 2021 zugesagte Verlängerung des Programms ist für ihn auch ein Erfolg des Engagements von ZVG und BVZ.

Gute Fortschritte gibt es beim Engagement des ZVG zur Etablierung einer Absicherung von Gartenbauunternehmen gegen Schäden, die durch Quarantäneorgansimen verursacht werden. Die Forderung des BVZ nach Unterstützungsmaßnahmen zur betrieblichen Risikovorsorge wird weiter intensiv mit der Politik diskutiert.

Fachkräftemangel ist auch im Zierpflanzenbau ein drängendes Thema. Die Ausbildung von Fachkräften ist ein wichtiges Anliegen. Mit Anja Hübner, der Nachwuchskoordinatorin des ZVG, diskutierten die Delegierten über die Chancen der erfolgreichen Kampagne „Gärtner. Der Zukunft gewachsen.“, die Nachwuchswerbeaktivitäten der Branche und die Chance und Notwendigkeit als Unternehmen, eigene Impulse zu setzen.

Auf Beschluss der Delegiertenversammlung wird die nächste Herbsttagung des BVZ vom 10. bis 12. Oktober 2018 im Raum Oldenburg stattfinden.

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Die Teilnehmer der BVZ-Delegiertentagung in Berlin.
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Matthias Bremkens im Amt als Vorsitzender bestätigt

Wahlen zur Herbsttagung des BVZ in Berlin

(ZVG/BVZ) Am 12. Oktober 2018 wurde Matthias Bremkens, Geldern, von den Delegierten des Bundesverbandes Zierpflanzen (BVZ) im Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) einstimmig in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt.

Neu in den Vorstand und gleichzeitig als stellvertretender Vorsitzender wurde Christoph Schönges, Korschenbroich, gewählt. Schönges bleibt darüber hinaus Vertreter des BVZ im ZVG- Arbeitsausschuss für Bildungspolitik und Berufsbildung. Er löst als Stellvertreter Robert Pake ab, der aus dem Vorstand ausscheidet.

Mit Oliver Krebs, Loxstedt-Bexhövede, wurde ein weiterer Vertreter aus dem Norden in den Vorstand des BVZ gewählt.

Für die nächste Periode von drei Jahren konnte Jens Schachtschneider, Neerstedt, in seinem Vorstandsamt bestätigt werden. Karl-Heinz Compes, Kaarst, scheidet aus Altersgründen aus dem BVZ-Vorstand aus, bleibt aber weiter Vertreter für internationale Fragen.

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Der neue BVZ-Vorstand: (v. l.) Oliver Krebs, Christoph Schönges, Jens Schachtschneider, Karl-Heinz Compes und Matthias Bremkens.
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„Gärtner. Der Zukunft gewachsen. – Nimm Dein Glück in die Hand!“

31. Berufswettbewerb 2019 für junge Gärtnerinnen und Gärtner

(ZVG/AdJ) Spaß in der Gruppe haben, neue Anregungen bekommen und im Team Aufgaben lösen, steht im Mittelpunkt des Berufswettbewerbes für junge Gärtnerinnen und Gärtner, der alle zwei Jahre gemeinsam von der Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner (AdJ) e. V. und dem Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) ausgerichtet wird. Unter dem Motto „Gärtner. Der Zukunft gewachsen. – Nimm Dein Glück in die Hand!“ findet der 31. Berufswettbewerb 2019 erneut unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) statt.

In lockerer Atmosphäre kann neues berufliches Wissen erarbeitet und vorhandenes Wissen vertieft werden. Ein weiterer positiver Aspekt des Berufswettbewerbes ist die Möglichkeit, Kontakte mit anderen Auszubildenden zu knüpfen und einen Einblick in die anderen Fachrichtungen des Gartenbaus zu erhalten. Jeder Auszubildende im Gartenbau und der Floristik kann kostenfrei teilnehmen.

Der Berufswettbewerb gliedert sich in drei Entscheide, an denen in Dreierteams angetreten wird. Der Erstentscheid besteht aus acht Aufgaben. Das beste Team, das aus dem Erstentscheid auf Ortsebene hervorgeht, kann am Zweitentscheid auf Landesebene teilnehmen. Hier ist Teamgeist gefragt. Denn nur wer sein Können mit der Gruppe teilt, kann sich für den 31. Bundesentscheid im Rahmen der Bundesgartenschau in Heilbronn qualifizieren.

Siegerehrung und Abschlussfeier finden im Rahmen des Deutschen Gartenbautages des ZVG am
6. September 2019 statt.

Weitere Informationen zu Teilnahme und Terminen gibt es bei der Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner, 06401 / 910179, info@junggaertner.de oder unter [Link ansehen].


BUGA Mittelrhein früher als gedacht

Große Mehrheit für die BUGA 2029 am Mittelrhein

(ZVG/DBG) Mit 85,3 Prozent der Stimmen hat sich die Versammlung des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal am 15. Oktober 2018 für die BUGA 2029 entschieden.

Dass es nach der erfolgreichen Bundesgartenschau in Koblenz 2011 im Oberen Mittelrheintal eine zweite BUGA geben würde, stand seit Mai dieses Jahres fest. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) der Bewerbung den Zuschlag erteilt. Etwas später bot die DBG dem Zweckverband die Option, das ursprünglich für 2031 geplante Großereignis um zwei Jahre vorzuziehen. Denn München konnte den Termin für 2029 nicht halten.

Vor der Abstimmung in Kestert hatten sich Zweckverbandsvorsteher Frank Puchtler und DBG-Geschäftsführer Jochen Sandner erneut für das Jahr 2029 stark gemacht. „Die Vorüberlegungen zu dieser Gartenschau, in der sich die Region vernetzt, sind so weit gediehen, dass ich überzeugt bin, dass man die anfallenden Projekte und damit verbundenen Arbeitsprozesse auch zwei Jahre vorziehen kann“, meinte Jochen Sandner im Gespräch. Der nächste Schritt wird die Gründung einer BUGA 2029 GmbH sein. Die Machbarkeitsstudie sieht ein Budget von 108 Millionen Euro vor, das ins Mittelrheintal fließen wird. Auf 67 Rheinkilometern zwischen Koblenz und Rüdesheim soll die BUGA nun 2029 am Mittelrhein stattfinden.

Bildunterschrift/Download: Foto: Rainer Zeimentz
Große Mehrheit für die BUGA 2029 am Mittelrhein: v. l. Jochen Sandner, Landrat Frank Puchtler (Rhein-Lahn-Kreis), Verbandsvorsteher im Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal, Nadya König-Lehrmann, Geschäftsführerin des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal, Karl Ottes, Referent im Zweckverband Oberes Mittelrheintal und ehemaliger Bürgermeister von Rüdesheim, Landrat Dr. Marlon Bröhr (Rhein-Hunsrück-Kreis).
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