Informationsdienst

Infodienst Nr. 31 vom 26.09.2018

Cybersicherheit im Gartenbau: Wie sicher ist sicher genug?

Vortragsreihe und Podiumsdiskussion beim Deutschen Gartenbautag 2018 des ZVG

(ZVG) Unter dem Motto „Cybersicherheit im Gartenbau“ fand am 25. September 2018 die öffentliche Mitgliederversammlung des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) in Berlin statt. Im Rahmen des Deutschen Gartenbautages diskutierten IT-Experten mit rund 160 Gästen über Gefahren aus dem Netz und Schutzmöglichkeiten.

Olaf Borries von der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime für die Wirtschaft, Behörden und Verbände, LKA Berlin (ZAC) gab in seinem Vortrag einen Überblick zum Thema. Dabei ging er speziell auf die Frage ein, warum jeder einzelne sich mit der Problematik auseinandersetzen sollte. Die ZAC fungiert bei IT-Sicherheitsvorfällen als kompetenter Ansprechpartner und ergreift gegebenenfalls zeitnah Erstmaßnahmen.

Deutschlands begehrtester Hacker Sven Philipp Kalweit schaffte bei einem Live-Hacking Bewusstsein dafür, wie sicher oder nicht wir vor täglichen Angriffen tatsächlich sind. Sein Vortrag „Just another live:hacking – wie unsicher ist sicher genug?“ bewies, dass Problemfelder und mögliche Angriffsvektoren nie komplett ausgeschlossen werden können.

„Was wir gegen Cyberbedrohung tun können“ und welche Software wirklich schützt, erklärte Daniel Zessin von G Data Software. Dabei ging er speziell auf sinnvolle und langfristige Schutzmaßnahmen für die Sicherheit von Unternehmensnetzwerken ein.

„Cyberkriminalität ist eine wachsende Bedrohung mit oft existenzbedrohenden Folgen“, betonte Michael Dutz von Dr. Hörtkorn München GmbH. Selbst mit bestmöglichem Risikomanagement seien IT-Systeme gefährdet. Eine umfassende Versicherungslösung für Unternehmen sei daher essenziell. In seinem Vortrag zeigte er auf, was im Falle eines Cyberangriffs versicherbar ist.

In der abschließenden Podiumsdiskussion regte Moderator Steffen Meier, Herausgeber digital publishing report, den Austausch zwischen Referenten und Teilnehmern an.

„Digitalisierung und Technik verändern und erleichtern die tägliche Arbeit. Aber es ist erschreckend zu sehen, wie schnell im Falle eines Hackerangriffs ein komplettes Unternehmen geschäftsunfähig ist. Umso wichtiger ist es aus Unternehmersicht, für den Ernstfall vorgesorgt und ein gut geschultes Team zu haben“, resümierte ZVG-Präsident Jürgen Mertz.

Bildunterschriften/ Downloads: Fotos ZVG/ Thomas Rafalzyk
Unter dem Motto „Cybersicherheit im Gartenbau“ beleuchteten eine Vortragsreihe und Podiumsdiskussion Gefahren aus dem Netz und Schutzmöglichkeiten. (v. l. n. r.: Daniel Zessin, Sven Philipp Kalweit, Olaf Borries, Michael Dutz)
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Olaf Borries, ZAC Berlin.
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Sven Philipp Kalweit., Kalweit ITS GmbH.
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Daniel Zessin, G Data GmbH.
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Michael Dutz, Dr. Hörtkorn München GmBH mit Moderator Steffen Meier, Herausgeber digital publishing report.
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Innovation im Gartenbau

BMEL verleiht Innovationspreis Gartenbau 2018

(ZVG) Auf dem Deutschen Gartenbautag des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) in Berlin ehrte Michael Stübgen, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), am 25. September 2018 die diesjährigen Preisträger des Deutschen Innovationspreises Gartenbau des BMEL. Die Preisverleihung fand im Rahmen der öffentlichen Mitgliederversammlung statt. Stübgen hob die Bedeutung des Gartenbaus für die deutsche Wirtschaft hervor.

Das BMEL vergibt jährlich für hervorragende, beispielgebende Innovationen im Gartenbau den Deutschen Innovationspreis Gartenbau.

Einen Innovationspreis in der Kategorie „Kooperation/ Betriebsorganisation/ Unternehmenskonzepte“ wurde dem Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) für das Projekt „NaturRuh - Natürlich Erinnern“ verliehen. Das vom BdF entwickelte Grabgestaltungskonzept bietet naturnahe und würdevolle Bestattungen auf dem Friedhof und fördert gleichzeitig die biologische Vielfalt. Futterstellen und Nistkästen, Insektenhotels und Unterschlupfmöglichkeiten für Tiere gehören zu den festen Bestandteilen von NaturRuh-Arealen. Die ausgewählten Pflanzenmischungen steigern die biologische Vielfalt zusätzlich.

In der gleichen Kategorie erhielt die „Gärtnerei Anne Niemann“, aus Petershagen in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen „beyond Flora GmbH“ für die „Veggie Sisters“ den Preis. Die Marke „Veggie Sisters“ hat im Trend liegende Gemüse- und Salatjungpflanzen erfolgreich in den Markt eingeführt. Die primäre Zielgruppe ist jung, urban und an modernen, vegetarisch orientierten Ernährungsformen interessiert.

Die Firma „Mayer GmbH & Co.KG Maschinenbau und Verwaltung“ aus Heidenheim gewann in der Kategorie „Technik“ für ihr Topfmagazin „Potjet“ den Preis. Mit dem neuen Topfmagazin hat das Unternehmen eine Optimierung bei der Topfvereinzelung in der Topfmaschinentechnik entwickelt. Dies stellt eine große Arbeitserleichterung für viele Gartenbaubetriebe im Produktionsprozess dar. Das System kann an bereits vorhandenen Topfmaschinen nachgerüstet werden.

Die Bewertung erfolgt nach der innovativen Qualität, der Bedeutung der Innovation innerhalb der Gartenbauwirtschaft, der praktischen Anwendung, den Marktchancen und dem Modellcharakter für andere Betriebe, in den Kategorien Pflanze, Kooperation/ Betriebsorganisation/ Unternehmenskonzepte und Technik.

Jeder der drei Preise ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro dotiert.
Nähere Informationen zu den Preisträgern finden Sie hier:
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Bildunterschriften/ Downloads: Fotos ZVG/ Thomas Rafalzyk
PStS Michael Stübgen (BMEL) ehrte auf der öffentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Gartenbautages in Berlin die Preisträger des Deutschen Innovationspreises Gartenbau 2018 des BMEL.
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In der Kategorie „Kooperation/Betriebsorganisation/Unternehmenskonzepte“ wurde dem Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF), für das Projekt „NaturRuh - Natürlich Erinnern“ ein Innovationspreis verliehen.
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In der „Kategorie Kooperation/ Betriebsorganisation/ Unternehmenskonzepte“ gewann die „Gärtnerei Anne Niemann“, aus Petershagen in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen „beyond Flora GmbH“ für die „Veggie Sisters“.
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In der Kategorie „Technik“ gewann die Firma „Mayer GmbH & Co.KG Maschinenbau und Verwaltung“ aus Heidenheim für Topf-magazin „Potjet“.
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Lea Ehlers ist die Deutsche Blumenfee 2018/2019

21-jährige Floristin repräsentiert ein Jahr die grüne Branche

(ZVG) Im Rahmen des Deutschen Gartenbautages des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) wurde Lea Ehlers am 25. September 2018 als neue Deutsche Blumenfee in Berlin vorgestellt. Ein Jahr lang wird die 21-jährige Floristin aus Westerstede die grüne Branche in der Öffentlichkeit und gegenüber den Medien repräsentieren.

In Westerstede geboren, ist die neue Deutsche Blumenfee in der Kletter- und Schlingpflanzen Baumschule ihrer Eltern, Baumschule Ehlers in Hüllstede, groß geworden. Als kleines Mädchen spielte sie in ihrem eigenen kleinen Blumenladen in der elterlichen Baumschule und übte sich darin, selbstgefertigte Blumensträuße an die Mitarbeiter zu verkaufen. Damit stand für sie bereits fest, dass sie Floristin werden würde. Nach ihrem Realschulabschluss begann sie die Ausbildung zur Floristin bei Blumen Diers in Wiefelstede und schloss diese 2016 ab. Aktuell arbeitet Lea Ehlers in der Baumschule zu Jeddeloh im Bereich Marketing, um weitere Erfahrungen für die Zukunft in der elterlichen Baumschule zu sammeln. Ihrer Leidenschaft als Floristin geht sie nun im Nebengewerbe, als Veranstaltungsfloristin, nach.

„Ich freue mich besonders darauf, in meinem Jahr als Deutsche Blumenfee den Beruf Gärtner zu bewerben und die grüne Branche in der Öffentlichkeit und gegenüber den Medien zu repräsentieren“, erklärt Lea.

Offiziell führte Eva Kähler-Theuerkauf, Vorsitzende des BVE/BVZ-Werbeausschusses die neue Deutsche Blumenfee, die zuvor von einer Fachjury ausgewählt worden war, in das Amt ein.

Lisa Bartels, Deutsche Blumenfee 2017/2018, wurde nach einem spannenden und erfolgreichen Jahr als Blumenfee verabschiedet. Im Rahmen des Gartenbautages übergab sie das Amt feierlich an ihre Nachfolgerin. ZVG-Präsident Jürgen Mertz wünschte Lisa für die Zukunft alles Gute und dankte ihr für ihren Einsatz über das letzte Jahr.

Mehr Informationen über das Wirken der Blumenfee gibt es hier:
https://www.facebook.com/deutsche.blumenfee/?ref=bookmarks

oder auf der Website der Deutschen Blumenfee:
https://www.deutsche-blumenfee.de/?page_id=2

Bildunterschriften/ Downloads: Fotos ZVG/ Thomas Rafalzyk
Zum Deutschen Gartenbautag wurde Lea Ehlers offiziell als neue Deutsche Blumenfee 2018/2019 in das Amt eingeführt. (v. l. n. r. Eva Kähler-Theuerkauf, Lea Ehlers, neue Deutsche Blumenfee, Lisa Bartels, Jürgen Mertz).
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Mit Lea Ehlers hat am 25. September 2018 eine 21-jährige Floristin das Amt der Deutschen Blumenfee übernommen.
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Erfolgreiche Netzwerkarbeit im Sinne der Mitglieder

ZVG-Generalsekretär berichtet über erfolgreiches Verbandsjahr

(ZVG) Auf der nicht öffentlichen Mitgliederversammlung des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) zog Generalsekretär Bertram Fleischer in seinem Bericht am 26. September 2018 Resümee zur Verbandsarbeit des vergangenen Jahres.

ZVG-Generalsekretär Fleischer blickte auf die erfolgreiche Netzwerkarbeit zurück, die der Zentralverband seit mehr als sieben Jahrzehnten für seine Mitglieder und den Berufsstand leistet: „Der ZVG macht anerkanntermaßen hervorragende fachliche Arbeit. Diese Expertise wird regelmäßig von der Politik nachgefragt. So hat sich der Verband im vergangenen Jahr mit gutem Ergebnis in die politischen Debatten eingebracht. Beispielhaft dafür stehen die Lösungen für das IGZ Erfurt und den Fall Pennisetum bei der Listung invasiver Arten oder die Verlängerung des erfolgreichen Bundesprogrammes Energieeffizienz“.

Ein Arbeitsschwerpunkt des Verbandes war die Bundestagswahl im letzten Jahr. Sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene wurden die Forderungen des Gartenbaus entsprechend platziert. Dass der Gartenbau mit einem eigenen Abschnitt im Koalitionsvertrag der Bundesregierung erwähnt wurde, sei eine große Wertschätzung gegenüber der Branche, bewertete der ZVG-Generalsekretär. Auch im nächsten Jahr werde der Verband sein Netzwerk nutzen, um bei aktuellen gartenbaupolitischen Themen das Beste im Sinne des Berufsstandes zu erreichen. Einzelbetriebliches Risikomanagement, Lückenindikation im Pflanzenschutz oder Finanz- und Steuerfragen sind dabei ebenso Schwerpunkte, wie die Europawahl im kommenden Jahr.

Die Mitgliederversammlung beschloss weiterhin den Beitragshaushalt des Verbandes für 2019 einstimmig. Darüber hinaus standen turnusmäßig verschiedene Wahlen an. ZVG-Präsident Jürgen Mertz wurde für drei Jahre wiedergewählt. Zur Wahl standen auch die Vorsitzenden der Arbeitsausschüsse für Recht und Steuern, Umweltfragen sowie Bildungspolitik und Berufsbildung. Geehrt wurde Karl Heinz Compes mit der Ehrenmedaille des ZVG in Gold.

Auf Beschluss der Mitgliederversammlung wird der nächste Deutsche Gartenbautag vom 5. bis 7. September 2019 in Heilbronn stattfinden.

Bildunterschrift/ Download: ZVG/Markula
ZVG-Generalsekretär Fleischer zog in seinem Rechenschaftsbericht Resümee zur erfolgreichen Verbandsarbeit des ZVG des vergangenen Jahres.
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CIOPORA Deutschland e. V. ist neues Mitglied im ZVG

Mitgliederversammlung bestätigt assoziierte Mitgliedschaft

(ZVG) Die Mitgliederversammlung des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) bestätigte am
26. September im Rahmen des Deutschen Gartenbautages 2018 CIOPORA Deutschland als neues assoziiertes Mitglied.

CIOPORA Deutschland wurde 1986 als Vereinigung der Züchter vegetativ vermehrbarer Zier- und Obstpflanzen in Hannover gegründet und ist eine nationale Sektion der international tätigen Züchtergemeinschaft CIOPORA (International). CIOPORA Deutschland hat aktuell etwa 55 Mitglieder, darunter originäre Züchter, Sortenagenturen, Patentanwälte und nahezu alle öffentlich geförderten Einrichtungen, die sich im weitesten Sinne mit gartenbaulicher Pflanzenzüchtung in Lehre und Forschung befassen.

Die Konzipierung und Durchsetzung des Sortenschutzes ist das Kernanliegen von CIOPORA Deutschland. Schwerpunkt sind internationale Schutzrechte, die durch den internationalen Verband weltweit vertreten werden. CIOPORA Deutschland ist als Ansprechpartner der beteiligten deutschen Institutionen aktiv. Spezifische nationale Aufgaben sind u. a. die Vertretung der Interessen der Mitglieder, die Konzipierung und Umsetzung von Forschungsförderprogrammen und der Erhalt der Züchtungsforschung an gartenbaulichen Kulturen.

„Wir erwarten von der Mitgliedschaft im ZVG eine weitere Bündelung der Interessen der deutschen Züchter. Die Belange der Zierpflanzen- und Obstzüchter können so einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht, Institutionen nachhaltiger vorgetragen und dadurch wirksamer umgesetzt werden“, erklärt Dr. Ulrich Sander, Vorsitzender von CIOPORA Deutschland.

CIOPORA Deutschland wird offiziell ab 1. Januar 2019 assoziiertes Mitglied im Zentralverband sein.


Bund deutscher Baumschulen und ZVG gehen getrennte Wege

Mitgliederversammlung lehnt assoziierte Mitgliedschaft ab

(ZVG) Den Antrag des Bundes deutscher Baumschulen e. V. (BdB) auf assoziierte Mitgliedschaft im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) lehnte die Mitgliederversammlung des ZVG am 26. September 2018 ab. Der BdB hatte zuvor seine ordentliche Mitgliedschaft fristgerecht zum Jahresende gekündigt.

Im Rahmen des Deutschen Gartenbautages 2018 in Berlin hatte die Mitgliederversammlung des Zentralverbandes Gartenbau über den Antrag des BdB auf assoziierte Mitgliedschaft ab 1. Januar 2019 entschieden. Die ZVG-Satzung sieht nach §3 Abs. 2. für Landesverbände und Bundesverbände der Fachrichtungen des Gartenbaus mit eigener Rechtsform die ordentliche Mitgliedschaft vor. Aus diesem Grund lehnten die Mitglieder des ZVG den Antrag ab.


Neue Ausschussvorsitzende im ZVG

Mitgliederversammlung wählt Vorsitzende der Arbeitsausschüsse einstimmig

(ZVG) Die Mitgliederversammlung des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) hat am
26. September 2018 neue Vorsitzende für die ZVG-Arbeitsausschüsse Recht und Steuern, Bildungspolitik und Berufsbildung sowie Umweltfragen gewählt.

Turnusmäßig wurde auf der Mitgliederversammlung des ZVG der Vorsitzende des ZVG-Arbeitsausschusses für Recht und Steuern Helmut Rüskamp, Landesverband Gartenbau Nordrhein-Westfalen e. V., auf weitere drei Jahre einstimmig im Amt bestätigt.

Für den ZVG-Ausschuss Bildungspolitik und Berufsbildung wählten die Mitglieder Jakob Hokema, Hokema KG Gartenbau, einstimmig. Hokema führte den Ausschuss nach einer Empfehlung des Präsidiums bereits seit März 2018 als Interimsvorsitzender.

Ebenfalls einstimmig wurde Andreas Kienast, Bayerischer Gärtnerei-Verband e. V., als Vorsitzender des ZVG-Arbeitsausschusses für Umweltfragen gewählt. Seit 2006 hatte Siegfried Dann den Vorsitz des Ausschusses gehabt und war nicht erneut zur Wahl angetreten.

ZVG-Präsident Mertz beglückwünschte die neuen Vorsitzenden und verabschiedete sich von Siegfried Dann. Er bedankte sich bei ihm für lange Jahre der konstruktiven Facharbeit und sein großes Engagement für den Berufsstand.

Bildunterschrift/ Download: Fotos ZVG/ Markula
Die Mitgliederversammlung des ZVG wählt neue Vorsitzende für die ZVG-Arbeitsausschüsse:
(v. l. n. r.: Vorsitzender des ZVG-Ausschusses Bildungspolitik und Berufsbildung, Jakob Hokema, Vorsitzender des ZVG-Arbeitsausschusses für Recht und Steuern, Helmut Rüskamp, Deutsche Blumenfee 2018/19, Lea Ehlers, Vorsitzender des ZVG-Arbeitsausschusses für Umweltfragen, Andreas Kienast, ZVG-Präsident Jürgen Mertz)
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Ehrenmedaille in Gold für Karl Heinz Compes

Auszeichnung des ZVG für hervorragende Verdienste um den deutschen Gartenbau

(ZVG) Im Rahmen des Deutschen Gartenbautages 2018 des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) in Berlin erhielt Karl Heinz Compes am 26. September 2018 die Ehrenmedaille des ZVG in Gold.
ZVG-Präsident Jürgen Mertz würdigte Compes auf der Mitgliederversammlung für seine hervorragenden Verdienste um den deutschen Gartenbau.

Mertz dankte Compes für sein langjähriges berufsständisches Engagement und würdigte ihn als konstruktiven, strategischen Partner. „Dein über drei Jahrzehnte andauerndes Engagement auf Landes- und Bundesebene zeigt, wie du außerordentlich zur Weiterentwicklung der Branche beigetragen hast“, so Mertz in seiner Laudatio bei der Verleihung der Ehrenmedaille des ZVG in Gold.
Karl Heinz Compes wird in Kürze in den beruflichen Ruhestand eintreten und damit auch seine noch bestehenden berufsständischen Ämter abgeben.

Neben der Führung des Macohofes in Kaarst-Büttgen, den Compes 1986 von seinen Eltern übernahm, brachte er sich seit den 1980er Jahren in zahlreichen Funktionen für den Berufsstand ein. Besonders die Vermarktung war ihm dabei immer ein wichtiges Anliegen. Karl Heinz Compes ist seit 2001 im Vorstand des Bundesverbandes Zierpflanzen (BVZ) im ZVG aktiv. Viele Jahre engagierte er sich als Stellvertreter und Sprecher für internationale Fragen. Seit 2005 vertritt Compes den ZVG in den Gremien der AIPH und seit 2008 in der AG Blumen und Pflanzen des europäischen Dachverbandes Copa-Cogeca. Darüber hinaus engagierte sich der studierte Gärtner auch auf Landesebene im Landesverband Gartenbau Rheinland e. V. in der Fachgruppe Zierpflanzen und als Schatzmeister.

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Im Rahmen des Deutschen Gartenbautages 2018 erhielt Karl Heinz Compes die Ehrenmedaille des ZVG in Gold. (v. l. n. r.: Matthias Bremkens, BVZ-Vorsitzender, Deutsche Blumenfee 2018/19, Iris Compes, Karl Heinz Compes, ZVG-Präsident Jürgen Mertz)
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Ehrennadel in Gold für außerordentliches Engagement

Ehemaliger Präsident des Landesverbandes Sachsen Winfried Kaiser geehrt

(ZVG) Im Rahmen des Deutschen Gartenbautags wurde der ehemalige Präsident des Landesverbandes Gartenbau Sachsen e. V. Winfried Kaiser am 25. September 2018 in Berlin mit der Ehrennadel in Gold des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) geehrt. ZVG-Präsident Jürgen Mertz zeichnete Kaiser für sein außerordentliches Engagement zum Wohle des Deutschen Gartenbaus aus.

Winfried Kaiser hatte im Oktober 2017 nach zwölf Jahren und mit drei Amtszeiten als dienstältester Präsident des Landesverbandes sein Amt niedergelegt.

„2005 hast du den Landesverband in unruhigen Zeiten übernommen. Du hast dafür gesorgt, dass sich der Gartenbauverband Sachsen wieder im ZVG zu Hause fühlt. Denn gemeinsam können wir als Verbände auf Landes- und Bundesebene für den deutschen Gartenbau mehr erreichen. Mit diesem Weitblick und deiner sachlich konstruktiven Art warst du immer ein wertvoller Präsidentenkollege für mich“, würdigte Mertz das ehrenamtliche Engagement Kaisers.

Winfried Kaiser hatte gemeinsam mit seiner Ehefrau 1991 den Familienbetrieb in Weinböhla übernommen. Der Zierpflanzenbaubetrieb Kaiser Gartenbau ist dort seit 1953 ansässig. Bereits seit den 1990er Jahren engagiert sich Kaiser für den Berufsstand. Zunächst setzte er sich als Kreisgärtnermeister des Landesverbandes Sachsen für die Belange seiner Berufskollegen ein. Seit 2005 stellte Kaiser in drei Amtszeiten als Präsident seinen Landesverband neu und zukunftsfähig auf, bis er am 21. Oktober 2017 sein Amt niederlegte.

Mertz dankt Kaiser mit der Verleihung der goldenen Ehrennadel für den vielseitigen Einsatz und seine herausragende berufsständische Arbeit.

Bildunterschrift/Download: Foto ZVG/ Thomas Rafalzyk
Im Rahmen des Deutschen Gartenbautages 2018 verlieh ZVG-Präsident Mertz Winfried Kaiser die Ehrennadel in Gold für sein außerordentliches Engagement zum Wohle des Deutschen Gartenbaus.
(v. l. n. r.: Mertz, Kaiser und Deutsche Blumenfee 2017/18)
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Politische Meldungen dieser Woche

Der deutsche Gartenbau: innovativ und zukunftsgerichtet

ZVG-Präsident Mertz und PStS Stübgen zu den Herausforderungen des Gartenbaus

(ZVG) Im Rahmen des Deutschen Gartenbautages 2018 sprachen Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Michael Stübgen, über die Herausforderungen des deutschen Gartenbaus. Unter dem Motto „Cybersicherheit im Gartenbau“ empfing der ZVG am 25. September 2018 etwa 160 Gäste aus Branche und Politik in Berlin.

Auf der öffentlichen Mitgliederversammlung des ZVG zog Präsident Mertz Bilanz zur aktuellen Situation der Branche. „Der deutsche Gartenbau ist eine innovative und wettbewerbsfähige Branche. Die große Nachfrage nach dem Bundesprogramm Energieeffizienz hat dies einmal mehr deutlich gemacht. Unsere Betriebe sind bereit, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten - die Fortführung des Bundesprogramms bis zum Ende der Legislatur kann hier nur die Konsequenz sein“, untermauerte Mertz die Erwartungen der Gartenbaubetriebe.

Auch die Harmonisierung des EU-Pflanzenschutzrechts mahnte der ZVG-Präsident an. Verfahrenswege müssten beschleunigt und vereinfacht werden, um den Zulassungsstau abzubauen. Im Bereich der Gartenbauforschung und -wissenschaften müsste der Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis gefördert werden, um die Betriebe in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen. Dass im Mai eine Lösung für das IGZ Erfurt mit dem BMEL gefunden wurde, stehe beispielhaft dafür, betonte Mertz.

Parlamentarischer Staatssekretär Stübgen würdigte den Gartenbau als innovative, zukunftsgerichtete Branche in seiner Rede und sagte der Branche Unterstützung seitens des Ministeriums zu. „Mit Ihrem diesjährigen Motto „Cybersicherheit im Gartenbau“ machen Sie deutlich, dass Sie sich mit großer Motivation und Innovation den zukunftsgerichteten Themen unserer heutigen Gesellschaft wie Digitalisierung, Globalisierung, Klimawandel und Energiewende stellen. Die Herausforderungen für die Zukunft sind groß, aber sie bieten gerade für den Gartenbau große Chancen. Ich bin zuversichtlich, dass Sie diese Herausforderungen bewältigen werden. Wir als Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft werden Sie auf diesem Weg auch weiterhin aktiv begleiten und tatkräftig unterstützen“, bescheinigte Stübgen der Gartenbaubranche.

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ZVG-Präsident Jürgen Mertz zog auf der öffentlichen Mitgliederversammlung des Zentralverbandes Bilanz zur aktuellen Situation der Branche.
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70 Jahre Zentralverband Gartenbau

ZVG feiert Jubiläum anlässlich des Deutschen Gartenbautages 2018

(ZVG) Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) feierte im Rahmen des Deutschen Gartenbautages 2018 am 25. September 2018 sein 70. Jubiläum. Dabei blickt der Verband auf sieben Jahrzehnte erfolgreiche Verbandsgeschichte zurück.

Der 1948 gegründete Zentralverband Gartenbau zieht anlässlich des Deutschen Gartenbautages 2018 Bilanz zu 70 Jahren erfolgreicher Verbandsarbeit. Das Netzwerk aus Vertretern des Verbandes auf Landes- und Bundesebene hat in Zusammenarbeit mit engagierten Ansprechpartnern aus Branche und Politik die Belange des deutschen Gartenbaus über sieben Jahrzehnte zielführend vertreten.

„Es bleibt eine der Kernaufgaben des Zentralverbandes, die politischen Rahmenbedingungen auf nationaler und europäischer Ebene im Sinne des Gartenbaus mit zu gestalten. Dabei sind auch weiterhin Finanz- und Steuerpolitik, umwelt- und sozialpolitische Fragen, Forschung und Nachwuchsförderung zentrale Themenfelder. Als innovative, zukunftsorientierte Branche ist der Gartenbau für die Zukunft gut aufgestellt“, erklärt ZVG-Präsident Jürgen Mertz.

Die Entwicklung des Verbandes ist von stetigen Veränderungen, ob wirtschaftlicher oder struktureller Art, geprägt. Seit jeher war es wesentlicher Gegenstand der Arbeit des ZVG, die Anliegen der deutschen Gärtner effektiv zu bündeln, Probleme der Branche zu erkennen und im richtigen Moment einzugreifen. Der Zentralverband Gartenbau wird auch in Zukunft als zentraler Ansprechpartner für Politik und Gesellschaft die unterschiedlichen Interessen der verschiedenen Bereiche der Branche zielführend vertreten.


ZVG-Präsident im Amt bestätigt

Mitgliederversammlung des ZVG wählt Jürgen Mertz mit überzeugender Mehrheit

(ZVG) Am 26. September 2018 wurde Jürgen Mertz in der Mitgliederversammlung des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) anlässlich des Deutschen Gartenbautags in Berlin mit überzeugender Mehrheit für weitere drei Jahre als Präsident des ZVG wiedergewählt.

„Das Amt des Präsidenten ist mir eine Ehre und Verpflichtung zugleich. Gemeinsam mit dem Vorstand und im Netzwerk mit den Gartenbau-Landesverbänden werde ich mich weiterhin für die Interessen des deutschen Gartenbaus einsetzen“, erklärt Mertz anlässlich seiner Wiederwahl.

Mertz ist seit September 2012 Präsident des ZVG. Der gelernte Gärtnermeister in der Fachrichtung Blumen und Zierpflanzenbau ist darüber hinaus auch auf Landesebene aktiv. 1999 bis 2016 war er Präsident des Hessischen Gärtnereiverbandes e. V.. Seit der Fusion mit Baden-Württemberg 2016 ist er Vizepräsident im Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen e. V. und gleichzeitig Landespräsident Hessen. Gemeinsam mit seiner Familie leitet er ein Gartencenter in Hadamar. Mertz setzte sich in seiner Amtszeit besonders für die Nachwuchswerbung und Imagepflege des grünen Berufs ein.

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Jürgen Mertz wurde in der Mitgliederversammlung des ZVG mit überzeugender Mehrheit für weitere drei Jahre als Präsident des ZVG wiedergewählt.
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Der geschäftsführende Vorstand des ZVG mit der neuen Deutschen Blumenfee. (v. l. n. r.: Hartmut Weimann, ZVG-Vizepräsident, Wilhelm Böck, ZVG-Vizepräsident, Lea Ehlers, Deutsche Blumenfee 2018/19, ZVG-Präsident Jürgen Mertz, Bertram Fleischer, ZVG-Generalsekretär)
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„NaturRuh – Natürlich Erinnern“

Neues Grabgestaltungskonzept mit Innovationspreis Gartenbau 2018 des BMEL ausgezeichnet

(ZVG/BdF) Für das Projekt „NaturRuh – Natürlich Erinnern“ würdigte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) den Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) mit dem Deutschen Innovationspreis Gartenbau 2018. Das zukunftsweisende Grabgestaltungskonzept bietet würdevolle Bestattungen bei gleichzeitiger Förderung der biologischen Vielfalt.

‘NaturRuh‘-Areale zeichnen sich durch eine besonders ressourcenschonende und natürliche Gestaltung aus. Futterstellen, Nistkästen, Insektenhotels und Unterschlupfmöglichkeiten für Tiere sind ebenso integriert, wie farbenfrohe und insektenfreundliche Staudenbepflanzungen. Es handelt sich um zusammenhängende Flächen, deren Bepflanzung das ganze Jahr über blüht und Lebensraum für Pflanzen und Tiere bietet. Die ausgewählten Pflanzenmischungen steigern die biologische Vielfalt zusätzlich.

Friedhöfe sind wichtige multifunktionale Orte mit hohem Freizeit- und Erholungswert sowie einer hohen ökologischen Funktion. In städtischen Ballungsgebieten sorgen sie für ausreichend Frischluft, transportieren Schadstoffe ab und bringen besonders an warmen Sommertagen Abkühlung. Durch die kleinteilige Struktur bieten sie darüber hinaus vielfältige Lebens- und Rückzugsräume für Flora und Fauna. „Friedhöfe leisten einen wichtigen Beitrag für lebenswerte und zukunftsfähige Städte und Gemeinden. Das Konzept NaturRuh hilft uns, ein stärkeres Bewusstsein für die Bedeutung der besonderen Grünräume zu schaffen“, so ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer.

Erstmals durften sich Besucher auf der Internationalen Gartenausstellung 2017 in Berlin vom dortigen Pilotprojekt überzeugen. Mittlerweile wird das erste belegbare NaturRuh-Areal in Gelsenkirchen geführt. Zahlreiche weitere Anlagen befinden sich in Planung. Bei NaturRuh handelt es sich um ein Beispiel für gärtnerbetreute Grabanlagen.

Weitere Innovationspreisträger waren die „Gärtnerei Anne Niemann“ aus Petershagen in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen „beyond Flora GmbH“ für die „Veggie Sisters“ und die Firma „Mayer GmbH & Co.KG Maschinenbau und Verwaltung“ aus Heidenheim für das Topfmagazin „Potjet“.

Mehr Informationen zu NaturRuh unter: www.naturruh.de

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Das Grabgestaltungskonzept „NaturRuh“ bietet würdevolle Bestattungen bei gleichzeitiger Förderung der biologischen Vielfalt.
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