Informationsdienst

Infodienst Nr. 29 vom 27.08.2020

Anpassungen im Gentechnikrecht weiterhin nötig

Zwei Jahre EuGH-Urteil zu den neuen Züchtungstechniken

(ZVG) Eine Anpassung der Rechtsgrundlage für die Anwendung der neuen Züchtungstechniken hat der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) als Teil eines Verbändebündnisses gefordert.

Zwei Jahre nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zu den neuen Züchtungstechniken kritisieren die Verbände die damals getroffene Einstufung der neuen Züchtungstechniken erneut als „wissenschaftlich nicht begründet“. Pflanzen, die sich nicht von klassisch gezüchteten unterscheiden, sollten nicht als gentechnisch veränderte Organismen (GVO) reguliert werden. Die Verbände der Agrar-, Gartenbau- und Ernährungswirtschaft appellieren an die deutsche Bundesregierung, sich über die EU-Ratspräsidentschaft hinaus dafür einzusetzen, dass das EU-Gentechnikrecht an den Stand der Wissenschaft angepasst wird.

Die Verbände verweisen stattdessen auf die Potentiale durch Nutzung innovativer Züchtungstechnologien. Mit ihrer Hilfe könnten Ernteausfälle infolge des Klimawandels minimiert und der Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln optimiert werden. Damit würden Ressourcen geschont und die Grundlage für eine ausreichende und nachhaltige Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln gestärkt. Die derzeitige Einstufung der neuen Züchtungstechnologien und damit verbundene Rechtsunsicherheit lähmt dagegen die ganze Warenkette. Eine Gleichbehandlung international gehandelter Produkte ist dringend erforderlich, um eine Wettbewerbsverzerrung zu Lasten Europas zu verhindern.

Zu den Unterzeichnern gehören neben dem ZVG der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter (BDP), der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), BIO Deutschland, der Bundesverband der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie (BOGK), der Bundesverband Agrarhandel (BVA), die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO), CIOPORA Deutschland, die Deutsche Industrievereinigung Biotechnologie (DIB), der Deutsche Raiffeisenverband (DRV), das Deutsche Maiskomitee (DMK), der Deutsche Verband Tiernahrung (DVT), der Grain Club, der Deutsche Verband des Großhandels mit Ölen, Fetten und Ölrohstoffen (Grofor), der Industrieverband Agrar (IVA), der Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland (OVID), die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP), die Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft (UNIKA), der Verband der Getreidehändler der Hamburger Börse (VdG), der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VdF), der Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft (VGMS), sowie die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker (WVZ).


Forderungen nach Lieferantenrabatten kritisiert

Gemeinsamer Präsidentenbrief an Metro AG

(ZVG/DRV/DBV) In einem gemeinsamen Präsidentenbrief hat sich der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) mit dem Deutschen Bauernverband e. V. (DBV) und dem Deutschen Raiffeisenverband e. V. (DRV) an die Metro AG gewandt und Forderungen an Lieferanten um zusätzliche Rabatte scharf kritisiert.

Die Verbandspräsidenten Jürgen Mertz, Joachim Rukwied und Franz-Josef Holzenkamp machen in dem Schreiben deutlich, dass die enormen Vorgaben der Hygienevorschriften und Abstandsregelungen alle Glieder der Lebensmittelkette vor große Herausforderungen gestellt haben. Auch Landwirte, Gärtner und Erzeugerorganisationen müssen diese Auflagen erfüllen und haben deutliche Mehrkosten der Produktion und bei der Unterbringung der Arbeitskräfte.

Die letzten Wochen und Monate hätten nicht zuletzt den hohen Stellenwert einer heimischen Produktion gezeigt, heißt es weiter. Landwirtschaft und Gartenbau seien als systemrelevante Wirtschaftsbereiche eingestuft worden. Die Präsidenten erinnern in diesem Zusammenhang auch an die anstehende Umsetzung der EU-Richtlinie gegen unlautere Handelspraktiken (UTP) in deutsches Recht. Die Metro hatte ihr Anliegen mit den enormen Anforderungen durch die Corona-Pandemie und den daraus entstandenen Mehrkosten begründet.


Verbände nehmen Stellung zur EU-Richtlinie über unlautere Handelspraktiken

Nachbesserungen nötig

(ZVG/DRV) Die Umsetzung der EU-Richtlinie über unlautere Handelspraktiken in den Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen in der Agrar- und Lebensmittelversorgungskette (UTP-Richtlinie) nimmt Fahrt auf. Die Verbände der Branche waren aufgefordert, zum Entwurf der EU-Kommission Stellung zu nehmen. Die Position des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) floss über den Deutschen Raiffeisenverband e. V. (DRV) ein. Dieser kritisierte unter anderem, dass der Richtlinienvorschlag eine Beschränkung des Schutzes gegen unlautere Handelspraktiken ausschließlich für Lieferanten vor, bei denen es sich um kleine und mittlere Unternehmen, kurz KMU, handelt. Dies reicht nach Auffassung des DRV jedoch nicht aus, um das Problem der ungleichen Marktmacht in der Lebensmittelversorgungskette wirksam anzugehen.

Zudem verfolge die EU-Kommission einen Mindestharmonisierungsansatz, der nicht ausreiche, um alle missbräuchlichen Praktiken in der Lebensmittelversorgungskette zu beseitigen. Insbesondere ist der abschließende Verbotskatalog mit nur vier absoluten Verbotstatbeständen nicht ausreichend. Zudem berücksichtigt der Vorschlag nicht, dass unlautere Handelspraktiken, etwa die Ausübung von Druck auf Lieferanten, bereits im Vorfeld eines Vertragsabschlusses stattfinden. Auch die vorgesehene Rechtsdurchsetzung sollte weiter ausgestaltet werden, wobei eine Unterscheidung zwischen behördlicher und privatrechtlicher Durchsetzung erfolgen könnte. Bis zum 1. Mai 2021 müssen die Mitgliedsstaaten die EU-Richtlinie in nationales Recht umsetzen.


Austausch mit Parlamentarischen Staatssekretär Feiler

BOG-Treffen in Berlin

(ZVG/BOG) Über aktuelle Themen des Obst- und Gemüsebaus tauschte sich der Bundesausschuss Obst und Gemüse (BOG) mit Uwe Feiler, dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundeslandwirtschafts-ministerium am 15. Juli 2020 in Berlin aus.

Beim Gespräch mit BOG-Vorsitzenden Jens Stechmann, Vizevorsitzenden Christian Ufen und BOG-Geschäftsführerin Lilian Heim wurden die vorgeschlagenen Maßnahmen des Aktionsprogramms Insektenschutz der Bundesregierung, das Erschließen von Exportmärkten, bestehende und kommende Wassernutzungskonflikte sowie Verbesserungsmöglichkeiten beim Risikomanagement im Obst- und Gemüsebau diskutiert. 

Ein weiteres Thema war die Kommunikation zur Verfügbarkeit von Mitteln beim Bundesprogramm Energieeffizienz. Das Bundeslandwirtschaftsministerium informierte über die Planung einer „Ampel“, welche Antragstellern zukünftig anzeigen soll, ob das Budget bereits ausgeschöpft ist. Stechmann und Ufen machten sich für eine Erhöhung des Budgets stark, um die zeitnahe Umrüstung auf alternative Energiequellen zu fördern.

Bildunterschrift/ Download: Foto: BOG
Jens Stechmann, Uwe Feiler, Lilian Heim und Christian Ufen im konstruktiven Austausch.
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ZVG erweitert Social-Media-Arbeit

Neuer Instagram-Kanal

(ZVG) Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) erweitert seine Aktivitäten im Social-Media-Bereich. Ab sofort erhalten Interessierte auch bei Instagram (www.instagram.com/zvg_gartenbau/) einen Überblick über die Verbandsarbeit und gartenbaupolitische Themen. Der ZVG informiert dort zu Stellungnahmen und Positionen. Komplexe Inhalte aus der grünen Branche werden anschaulich dargestellt.

Die Kommunikation über soziale Netzwerke nimmt seit Jahren an Bedeutung zu. Nach WhatsApp und Facebook zählt Instagram zu den meist genutzten und wachsenden Netzwerken in Deutschland. Der ZVG wird neben dem neuen Angebot auch weiterhin über Facebook (www.facebook.com/ZentralverbandGartenbau) und Twitter (twitter.com/ZVG_Gartenbau) sowie die kostenlose ZVG-App von seiner Arbeit berichten. Die herkömmlichen Kontakt- und Kommunikationswege werden ebenfalls beibehalten.


Azubi-Starterpakt noch buchbar

Chancen ermöglichen

(ZVG/AdJ) Das neue Ausbildungsjahr ist gestartet und damit auch das neue Azubi-Starterpaket 202/2021 der Junggärtner. Damit kann ein Betrieb seinen Auszubildenden wichtige Chancen ermöglichen und Wertschätzung zum Ausdruck bringen. Es kostet einmalig 40 Euro.

Das Azubi-Starterpaket besteht aus einer Junggärtner-Mitgliedschaft bis Ende 2021, in der Auszubildende alle Vorteile der Junggärtner nutzen, die Leistungen unbegrenzt in Anspruch nehmen und das bundesweite Netzwerk kennenlernen können. Durch zahlreiche Seminare und Veranstaltungen fördern die Junggärtner die berufliche und persönliche Entwicklung junger Gärtner und wecken dadurch das frühzeitige Interesse und die Identifikation mit dem Gartenbau. Mit Ende des Folgejahres läuft die Mitgliedschaft ohne Kündigung aus oder kann auf Wunsch in eine normale Junggärtner-Mitgliedschaft geändert werden.


Trauer um langjährige Begleiter der Branche

Claus Henne-Wellner, Heiner Koch und Christiane James verstorben

(ZVG/BDC/BdF) Der Gartenbau musste von langjährigen Begleitern Abschied nehmen.

Am 17. Juli 2020 verstarb Claus Henne-Weller, Ehrenvorsitzender des Bundes deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC) e. V. und langjähriges Vorstandsmitglied in der Bundesfachgruppe Gemüsebau (BfG) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG). Henne-Wellner prägte über Jahrzehnte die Branche und war von 1977 bis 1998 BDC-Vorsitzender. In dieser Zeit setzte er sich unter anderem für die Entschädigung der deutschen Champignonproduzenten für die Folgen der Tschernobyl-Katastrophe ein. Er war maßgeblich an der Einbindung der Champignonbetriebe der ehemaligen DDR in den BDC nach dem Mauerfall beteiligt. Der staatlich geprüfte Landwirt war Motor und Gründungsmitglied der Fördergemeinschaft Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbaue, sowie der Arbeitsgemeinschaft für Umweltfragen der deutschen Champignonanbauer. Für seinen unermüdlichen Einsatz erhielt Henne-Wellner 1998 die ZVG-Ehrennadel in Gold und wurde BDC-Ehrenvorsitzender.

Am 17. Juli 2020 verstarb auch Heiner Koch. Der Gärtnermeister und Friedhofsgärtner war unter anderem Träger der ZVG-Ehrennadel in Gold für sein außerordentliches Engagement als jahrelanger Vorsitzender des Arbeitskreises Pflanze im Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im ZVG. Mit seinem Wissen und seiner Fachkompetenz setzte er als Vorsitzender des BdF-Arbeitskreises Pflanze zahlreiche Projekte um. Dazu zählten unter anderem die Konzipierung der historischen Gräber auf der Bundesgartenschau 2011 in Koblenz und die Bearbeitung der Liste mit den gängigen Pflanzen für die Ausbildung und die Erstellung von Empfehlungslisten für die Bepflanzung von Gemeinschaftsgrabanlagen. Das Amt als Vorsitzender des BdF-Arbeitskreises Pflanze hatte Koch von 2006 bis 2017 inne. Neben diesem Engagement war er viele Jahre Fachgruppenvorsitzender der Friedhofsgärtner im Landesverband Gartenbau Rheinland-Pfalz e. V. und somit auf Bundesebene Mitglied des BdF-Vorstandes/BdF-Länderrates.

Am 22. August 2020 ist die Fachjournalistin Christiane James verstorben. Die Autorin von zahlreichen Fachbüchern und Fachartikeln war über Jahrzehnte eine fachkundige Begleiterin der Branche. Den ZVG unterstützte die Gartenbauwissenschaftlerin beim jährlichen Neuheitenschaufenster im Rahmen der Internationalen Pflanzenmesse (IPM ESSEN). Sie war außerdem federführend am Aufbau des Onlinedienstes des Bundes Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC) beteiligt. Als Fotografin und Verfasserin von Pressemeldungen für die Aussteller auf den Bundesgartenschauen (BUGA) bleibt sie dem BdF in dankbarer Erinnerung.

Bildunterschriften/ Downloads:
Foto: privat
Claus Henne-Weller
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Foto: privat
Heiner Koch
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Foto: BdF
Christiane James
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Aufruf zur Corona-Zwischenbilanz

Anonyme Umfrage des ZBG

(ZVG/ZBG) Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) ruft zur Teilnahme an der geplanten Corona-Zwischenbilanz durch das Zentrum für Betriebswirtschaft im Gartenbau e. V. (ZBG) auf. Im Einzelnen soll ein Vergleich der ersten Halbjahre 2019 und 2020 auf der Basis einer Betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA) oder Summen- und Saldenlisten ermöglicht werden.

„Um auch zukünftig geeignet Unterstützung für die Branche Gartenbau zu sichern, sind die politischen Entscheidungsträger auf verlässliche Datengrundlagen angewiesen“, betont das ZBG.

Alle Informationen zur anonymen Teilnahme an der Corona-Zwischenbilanz sind unter: www.zbg.uni-hannover.de/halbjahresvergleich zu finden. Außerdem bietet das ZBG am 3. September 2020 ein kostenfreies Online-Seminar zur Zwischenbilanz an.

Link zur Registrierung unter http://go.lu-h.de/bv-seminar oder per Mail anfordern unter betriebsvergleich40@zbg.uni-hannover.de. Für alle Fragen rund um den Betriebsvergleich stehen Ihnen Ihre persönlichen Ansprechpartner beim ZBG, Peter Kohlstedt und Robert Luer zur Verfügung (Tel.: 0511 762 5409).


Grüne Woche 2021 als reiner Branchentreff

Fachprogramm in Erarbeitung

(IGW/ZVG) Die Internationale Grüne Woche (IGW) wird im kommenden Jahr als reiner Branchentreff stattfinden. Die herkömmliche Publikumsveranstaltung entfällt. Grund dafür ist die Entwicklung der Corona-Pandemie und die damit verbundenen Hygiene- und Sicherheitsauflagen.

Alternativ wird eine agrar-politische Dialogplattform für das Fachpublikum angeboten und somit ein Austausch für die Land- und Ernährungswirtschaft ermöglicht. Die konkreten Themen werden derzeit zusammen mit den ideellen Partnern und dem Bundeslandwirtschaftsministerium erarbeitet.

„Die Entscheidung ist nachvollziehbar aber gleichzeitig sehr bedauerlich“, erklärte ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer. Die Blumenhalle und der Blumenhallenempfang sind wichtiger Treff- und Kommunikationspunkt für Politik und Branche. Der ZVG setzt bereits jetzt auf 2022.


IPM ESSEN ist zuversichtlich

Erprobtes Hygienekonzept

(ZVG/IPM) Die Messe Essen schaut zuversichtlich in Richtung Internationalen Pflanzenmesse (IPM ESSEN) 2021. Beim ersten Treffen des Fachbeirates sahen die Vertreter aus Branchenverbänden, Wirtschaft und Politik einen hohen Bedarf an Information und Kommunikation für die kommende IPM ESSEN. Für die Branche bleibt die Weltleitmesse eine unverzichtbare Kommunikationsplattform.

Die Voraussetzungen für einen sicheren und geregelten Ablauf sieht die Messe für die IPM ESSEN vom 26. bis 29. Januar 2021 gegeben. Mit der Durchführung der ersten Fachmesse Deutschlands nach der Kontaktsperre Anfang Juli habe man bewiesen, dass Fachveranstaltungen mit entsprechenden Hygieneauflagen erfolgreich funktionieren.

Beiratsvorsitzende und Präsidentin des Landesverbandes Gartenbau NRW, Eva Kähler-Theuerkauf, nannte die IPM ESSEN „Motor und Plattform, um Zukunftsfragen zu diskutieren und Antworten zu finden“. Neben einem umfangreichen Ausstellungsangebot in den Bereichen Pflanzen, Technik, Floristik und Ausstattung begleitet ein hochkarätiges Rahmenprogramm mit Trendschauen, Workshops, Foren und Wettbewerben die Weltleitmesse des Gartenbaus.

Die Messe Essen orientiert sich bei der Durchführung von Fachmessen an der aktuellen Infektionsschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen. Zum jetzigen Zeitpunkt sieht sie unter anderem eine klar definierte maximal zulässige Personendichte auf dem Messegelände, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, die Registrierung aller Messeteilnehmer, den ausschließlichen Verkauf von Online-Tickets, großzügige Gänge sowie ein Maximum an Hygienemaßnahmen vor. Gespräche im Sitzen und mit Abstand am Messestand sind ohne Maske gestattet.


Der Gartenbauberuf bleibt beliebt

Ausbildungszahlen für das Jahr 2019 veröffentlicht

(ZVG) Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) sieht sich in seinen Bemühungen in der Nachwuchswerbung bestätigt. Laut den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind die Ausbildungszahlen im Gartenbau im dritten Jahr in Folge gestiegen. Mit insgesamt 13.050 Azubis wurde im vergangenen Jahr das erste Mal seit 2013 die 13.000-Marke überschritten.

Anders als im Vorjahr ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2019 im Vergleich zu 2018 mit einem Minus von 1,4 Prozent leicht gesunken. Mit 4.968 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im Gartenbau wurde die 5.000-Marke der beiden Vorjahre damit nur knapp verfehlt.

Betrachtet nach Fachrichtungen konnte wie im Vorjahr die größte Steigerung der Ausbildungsverträge bei den Staudengärtnern mit einem Plus von 9,1 Prozent verzeichnet werden. Im Zierpflanzenbau und in der Friedhofsgärtnerei sanken die Neuabschlüsse mit einem Minus von 8,1 Prozent beziehungsweise 9,3 Prozent am stärksten. Im Gemüsebau wurden 1,7 Prozent weniger Neuabschlüsse unterschrieben. Die Neuverträge bei Baumschulen, Obstbau und im Garten- und Landschaftsbau blieben stabil. Aufgegliedert nach Schulabschlüssen verfügen die meisten Azubis bei den Neuabschlüssen in den Fachrichtungen Staudengärtnerei und Gemüsebau über eine Fach- oder Hochschulzulassungsberechtigung.

Dreiviertel aller Auszubildenden des Gartenbaus lernen Garten- und Landschaftsbau. 12 Prozent werden Zierpflanzengärtner, 5 Prozent Baumschuler, je 3 Prozent Gemüsebau und Friedhofsgärtner. Staudengärtner und Obstbauer machen mit 2 beziehungsweise 1 Prozent den kleinsten Anteil an den Auszubildenden insgesamt aus. Bei den Abschlussprüfungen liegen alle Fachrichtungen bei einer Erfolgsquote von 80 Prozent und darüber.


Hintergrund:
Das Statistische Bundesamt veröffentlicht einmal im Jahr die aktuellen Ausbildungszahlen für alle dualen Ausbildungsberufe. Demnach haben 2019 rund 514.400 Personen in Deutschland einen neuen Ausbildungsvertrag im Rahmen der dualen Berufsausbildung abgeschlossen. Das waren nach vorläufigen Ergebnissen 7.500 Verträge (-1,4 Prozent) weniger als 2018. Einen leichten Zuwachs um 500 Verträge (+3,2 Prozent) gab es 2019 nur im Öffentlichen Dienst. In allen übrigen Ausbildungsbereichen sank die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge – in der Landwirtschaft um -1,6 Prozent.

Insgesamt befanden sich damit am 31. Dezember 2019 nach vorläufigen Ergebnissen rund 1,329 Millionen Personen in einer dualen Berufsausbildung in Deutschland. Gegenüber 2018 (1,331 Millionen) ist der Wert nahezu unverändert (-0,2 Prozent). In der Landwirtschaft werden insgesamt 32.400 Personen ausgebildet, mit -0,4 Prozent etwas weniger als im Vorjahr.


Mertz: Betriebe brauchen Unterstützung für Treibhausgasreduktion

ZVG zum Klimaschutzbericht 2019

(ZVG) Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) begrüßt den am 16. August 2020 von der Bundesregierung beschlossenen Klimaschutzbericht 2019, mahnt aber gleichzeitig mehr Unterstützung der Betriebe bei ihren Bemühungen an, ihre Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren.

„Der Rückgang des Treibhausgasausstoßes in Deutschland von rund 35,7 Prozent gegenüber 1990 spiegelt die erfolgreichen Bemühungen aller Beteiligten wider“, erklärt ZVG-Präsident Jürgen Mertz. Die gärtnerischen Betriebe leisten ihren Möglichkeiten entsprechend ihren Beitrag dazu, sind aber auf entsprechende Rahmenbedingungen und Unterstützungen angewiesen.

Als eine wahre Erfolgsgeschichte hat sich dabei das Bundesprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau erwiesen. Die Weiterführung ist für Mertz „außerordentlich begrüßenswert“. Hervorzuheben ist dabei insbesondere die Förderung der Umstellung auf erneuerbare Energien. Allerdings muss das Programm so ausgestattet werden, dass die Branche in erheblichem Maße eine finanzielle Umstellungsunterstützung nutzen kann, unterstreicht der ZVG-Präsident.

Kritisch sieht Mertz dagegen die CO2-Bepreisung, die die Betriebe im geschützten Anbau vor große Herausforderungen stellen wird. Um den Strukturwandel nicht massiv zu beschleunigen, spricht sich der ZVG für eine vollumfängliche Abschmelzung der EGG-Umlage, die Absenkung der Stromsteuer auf den EU-Mindestsatz, eine Erstattung der CO2-Kosten bei Nachweis der Investition in erneuerbare Energien und steuerliche Sonderabschreibungen für Investitionen in erneuerbare Energien aus. Der nationale Zertifikatehandel sollte so rasch wie möglich in ein europäisches System überführt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten.

Des Weiteren unterstützt der ZVG die Torfminderungsstrategie der Bundesregierung. Er beteiligt sich aktiv an Demonstrationsvorhaben im Gartenbau, um Alternativen zum Torfeinsatz zu finden. Der ZVG strebt an, den Torfanteil in Blumenerden für den Hobbybereich bis 2025 um 50 Prozent und bis 2030 um mindestens 70 Prozent zu reduzieren. Zusätzlich wird bis 2025 eine Reduktion um mindestens 20 Prozent Torfanteil in Kultursubstraten in der gärtnerischen Produktion von Zierpflanzen, Stauden und Gehölzen und bis 2030 um mindestens 30 Prozent angestrebt.

Nicht zuletzt erinnert der ZVG-Präsident an die neugeregelte Düngeverordnung. Um den Nitrateintrag in oberflächennahe Gewässer und ins Grundwasser zu begrenzen und gleichzeitig handelsfähiges heimisches Obst und Gemüse zu produzieren, ist ein repräsentatives verbessertes Messnetz unabdingbar, bekräftigt Mertz. Die Besonderheiten und Vielfalt des gesamten Gartenbaus müssen stärker berücksichtigt werden, beispielsweise durch eine flexible Stickstoffbedarfsplanung im satzweisen Gemüseanbau.


Hintergrund:
Das Bundeskabinett hat am 16. August 2020 den Klimaschutzbericht 2019 beschlossen. Demnach hat Deutschland im Jahr 2019 rund 35,7 Prozent weniger Treibhausgase ausgestoßen als 1990. Im Vorjahr lag die Minderung bei rund 32 Prozent, im Jahre 2017 waren es lediglich 27,5 Prozent. Der Klimaschutzbericht listet die zirka 110 Maßnahmen des Aktionsprogramms 2020 auf und stellt detailliert dar, welche CO2-Einsparungen diese Maßnahmen bis zum Ende des Jahres 2020 voraussichtlich leisten werden. Allerdings sind darin mögliche zusätzliche Effekte der Corona-Pandemie noch nicht berücksichtigt.


Verantwortungsvoller Umgang mit Pflanzenschutzmitteln

ZVG zum jährlichen Absatzbericht von BMEL und BVL

(ZVG) Für den Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) zeigen die abnehmenden Absatzzahlen von Pflanzenschutzmitteln in Deutschland einmal mehr den verantwortungsvollen Umgang der Produzenten mit den Wirkstoffen und Produkten.

„Die Branche arbeite seit Jahren daran, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln möglichst klein zu halten“, betonte der stellvertretende ZVG-Generalsekretär Dr. Hans Joachim Brinkjans mit Blick auf den am 12. August 2020 veröffentlichten Jahresbericht von Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) und Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zum Pflanzenschutzmittelabsatz.

Durch den Einsatz gezielt wirkender Mittel, Abdriftminderung und Anwenderschutz werden die unerwünschten Einflüsse auf die Umwelt möglichst klein gehalten. Angesichts von Klimaveränderungen und neuen invasiven Schädlingen müssen die gärtnerischen Betriebe aber handlungsfähig bleiben. Bereits jetzt können viele zentrale Schaderreger nur über sogenannte Notfallzulassungen bekämpft werden, die jeweils sehr kurzfristig und für Produzenten nicht planbar ausgesprochen werden, führt Brinkjans weiter aus. Das erfüllt die Betriebe mit Sorge.

Völlig unverständlich bleibt, dass es weiterhin keine Harmonisierung der europäischen Pflanzenschutzmittel-Zulassung gibt. Immer noch werden nationale neue und gesonderte Bewertungen vorgenommen, obwohl die Bewertung bei den Verfahren der gegenseitigen Anerkennung in anderen Mitgliedstaaten abgeschlossen war. So gibt es beispielsweise große Unterschiede bei den Zulassungen in den Niederlanden, Österreich und Deutschland.


Hintergrund:
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und der Präsident des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), Friedel Cramer, stellten am 12. August 2020 den jährlichen Bericht zum Absatz von Pflanzenschutzmitteln vor. Demnach wurden im Jahr 2019 knapp 7 Prozent weniger Pflanzenschutzmittel als im Vorjahr verkauft. Der Absatzrückgang wird vor allem auf die geringere Nachfrage nach Herbiziden (Rückgang um 6,5 Prozent) sowie Fungiziden (Rückgang um 10 Prozent) zurückgeführt.

Zuletzt hatte eine Allianz von zwölf führenden Verbänden der Agrarbranche, darunter auch der ZVG, vor verschlechterten Anbaubedingungen durch den bevorstehenden Verlust bewährter Pflanzenschutzmittel gewarnt. Vor allem viele Obst- und Gemüsesorten könnten dadurch seltener angebaut werden.


ZVG pocht auf repräsentatives Nitrat-Messnetz

Verwaltungsvorschrift zur Düngeverordnung im Bundeskabinett beschlossen

(ZVG) Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) drängt auf eine zielgenauere Ausweisung der roten Gebiete im Zuge der neuen Düngeverordnung. Zum Kabinettsbeschluss vom 12. August 2020 zur Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Gebietsabgrenzung im Rahmen der Düngeverordnung pocht er deshalb auf ein repräsentatives Messnetz für den Nitratgehalt des oberflächennahen Wassers und des Grundwassers für landwirtschaftliche Flächen und eine stärkere Berücksichtigung der Besonderheiten und Vielfalt des gesamten Gartenbaus.

„Die Stickstoffbedarfsplanung muss flexibler an das Gemüsejahr angepasst werden“, fordert ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer. Eine umfangreiche Dokumentation zum 1. März ist beispielsweise im satzweisen Anbau nicht realisierbar.

Es sollten außerdem Regelungen vorgesehen werden, die es erlauben, dass betriebsspezifisch bei Nachweis einer ordnungsgemäßen Düngung mit entsprechender Düngebilanz, Ausnahmen von den Anforderungen an die Düngung in belasteten Gebieten festgelegt werden können.

Bei der Ermittlung der Nitrataustragsgefährdung ist auch der Eintrag von Stickstoff aus nicht-landwirtschaftlichen Quellen einzubeziehen und entsprechend abzugrenzen.

Die Ausweisung der P-belasteten Gebiete wird kritisch gesehen. Unter anderem bleibt unklar, wie die Phosphataustragsmengen für konkrete Regionen kleinräumig mit verlässlichen Daten unterlegt werden sollen.

Bemängelt wird außerdem die lange Übergangsfrist und die erste Modellierung mit dem alten Messstellennetz. Hier muss sichergestellt sein, dass schnellstmöglich mit aktuellen Daten und dem verbesserten Messnetz die Modellierung angepasst wird.

Mit Blick auf die drohende Ausweitung des Geltungsbereiches der Stoffstrombilanz um die Kulturen des Zierpflanzenbaus, des Obstbaus und der Baumschulen fordert der ZVG zudem erneut, die gartenbaulichen Kulturen von der Stoffstrombilanz auszunehmen. Die an landwirtschaftlichen Kulturen orientierten Vorschriften sind nicht eins zu eins auf Zierpflanzen, Obstkulturen und Baumschulkulturen übertragbar.


Hintergrund:
Mit der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift, die am 12. August 2020 vom Bundeskabinett beschlossen wurde, ist eine verbesserte Qualität und Quantität der Messstellen sowie eine Vereinheitlichung bei der Ausweisung durch die Länder verbindlich vorgeschrieben. Der Bundesrat wird sich aller Voraussicht nach am 18. September 2020 mit der Verwaltungsvorschrift befassen. Sie soll möglichst noch Ende September 2020 in Kraft treten. Die Länder hätten dann noch bis Ende des Jahres Zeit, die belasteten Gebiete neu auszuweisen und ihre Landesverordnungen anzupassen.


Fachhandel und Baumärkte mahnen Einhaltung der Corona-Regeln an

Weiteren Lockdown vermeiden

(ZVG/VDG/IVG/BGI/BHB) Die strikte Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln im Zuge der Corona-Pandemie mahnen gärtnerischer Fachhandel und Baumärkte mit Blick auf die steigenden Corona-Infektionszahlen in Deutschland an. Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG), der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e. V. (BHB), der Verband Deutscher Garten-Center e. V. (VDG), der Verband des Deutschen Blumen- Groß- und Importhandels e. V. (BGI) und der Industrieverband Garten (IVG) e. V. bringen in einer gemeinsamen Erklärung am 12. August 2020 ihre Sorge um die Sicherheit der Mitarbeiter in den Verkaufsstätten zum Ausdruck und warnen vor einer weiteren Lockdown-Phase der heimischen Wirtschaft.

„Wir dürfen die bisherigen Erfolge keinesfalls aufs Spiel setzen“, betont ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer und verweist auf die bisherigen Aktivitäten der Verbände.

„Die Sicherheit der Mitarbeiter und Kunden steht an vorderster Stelle. Maskenpflicht und Abstandsregeln müssen unbedingt eingehalten werden“, unterstreicht VDG-Geschäftsführer Peter Botz.

„Umsicht und Vorsicht sind weiterhin nötig, um zur Versorgung der Bevölkerung beizutragen“, so BHB-Geschäftsführer Peter Wüst.

„Es geht um die Gesundheit der Menschen und um unternehmerische Existenzen“, hebt IVG-Geschäftsführerin Anna Hackstein hervor.

„Eigenverantwortung ist ein hohes Gut beim Umgang mit COVID 19. Das Gefühl falscher Sicherheiten gefährdet die Menschen in unseren Betrieben und das Wohl unserer Unternehmen“, sagt BGI-Geschäftsführer Frank Zeiler.

Im Zuge der Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich seit März 2020 hatten sich BHB, BGI, IVG, VDG und ZVG bereits frühzeitig auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt und Handlungsempfehlungen für die Betriebe entwickelt.

Dazu zählten Verhaltensregeln im Verkaufsraum für Kunden und Mitarbeiter, für Mitarbeiter untereinander sowie für Außenflächen und bei Dienstleistungen. Die Handlungsempfehlungen wurden von den Verbänden fortlaufend aktualisiert. Zusätzlich wurden die Maßnahmen über das neugeschaffene Onlineangebot www.mit-abstand-gruen.de erläutert.

Die Verbandsgeschäftsführer fordern die Unternehmen auf, auf die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln zu drängen und appellieren an die Kunden, ihrerseits ihrer Verantwortung gerecht zu werden.


Verbände-Allianz sorgt sich um Vielfalt des Pflanzenbaus in Deutschland

Eine Allianz von zwölf führenden Verbänden der Agrarbranche warnte am 27. Juli 2020 in einem gemeinsamen Positionspapier vor verschlechterten Anbaubedingungen in der deutschen Landwirtschaft. Durch den bevorstehenden Verlust bewährter Pflanzenschutzmittel fehlen den Landwirten gerade bei anspruchsvollen Nutzpflanzen die Möglichkeiten, um Schädlinge und Krankheiten wirksam zu bekämpfen. Die Verbände-Allianz befürchtet, dass Landwirte Kulturen wie Raps, Kartoffeln, Zwiebeln, Zuckerrüben und vor allem viele Obst- und Gemüsesorten seltener anbauen werden.

„Neben einer stärkeren Importabhängigkeit und der Verlagerung landwirtschaftlicher Produktion in andere Weltregionen wird dies weitere, unbeabsichtigte Konsequenzen nach sich ziehen: Die Regionalität des Lebensmittelangebots schwindet, und mit längeren Transportwegen verschlechtert sich auch die Klimabilanz des Ernährungssektors“, folgern die Verbände in dem Papier.

Gemeinsam fordern sie, dass die Genehmigung von Wirkstoffen und die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln nach klaren wissenschaftlichen Kriterien erfolgen muss und nicht nach „gefühlten Risiken“ oder politischen Opportunitäten. Auch dürfe die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln nicht für agrarpolitische Ziele instrumentalisiert werden. Die europäische Harmonisierung der Zulassung, die erklärtes Ziel der 2009 in Kraft getretenen europäischen Pflanzenschutz-Verordnung ist, muss nach Ansicht der Verbände konsequenter umgesetzt werden, vor allem durch den Verzicht auf nationale Sonderwege. Dazu bedarf es nach Ansicht der Unterzeichner einer europäischen Pflanzenschutz-Strategie.

Das vollständige Positionspapier kann hier heruntergeladen werden:
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