Informationsdienst

Infodienst Nr. 2 vom 21.01.2019

„bunt – kreativ – natürlich“

Traditioneller Blumenhallenempfang des ZVG läutet IGW Berlin 2019 ein

(ZVG) Beim traditionellen Blumenhallenempfang des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) am
17. Januar 2019 stimmten sich zahlreiche Gäste aus Politik und Branche auf die Internationale Grüne Woche (IGW) in Berlin ein. Unter dem Motto „Blooming City“ wurde dabei die Blumenhalle durch Landgard eG offiziell eröffnet.

Der Einladung des ZVG und der Landgard eG zum traditionellen Blumenhallenempfang und zur Eröffnung der Blumenhalle folgten über 1.000 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Bereits am Vorabend der offiziellen Eröffnung der Messe hatten die Gäste des Empfangs die exklusive Möglichkeit, einen ersten Blick auf die, von Landgard eindrucksvoll gestaltete, Blumenhalle zu werfen. Auf einer Fläche von 7.500 Quadratmetern wurden 160.000 Grün- und Blühpflanzen in einer Stadtsilhouette aus 26.000 Europaletten inszeniert.

„Die Blumenhalle 2019 wird ihrem Motto mehr als gerecht – Messebesucher können in eine farbenfrohe, blühende Stadt eintauchen und die Vorboten des Frühlings genießen. Hier präsentiert die Branche kreative, innovative Gartenkunst auf höchstem Niveau“, zeigt sich ZVG-Präsident Jürgen Mertz begeistert.

Neben ZVG-Präsident Jürgen Mertz begrüßten Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Stefan Tidow, Staatssekretär für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin, und der Vorstandsvorsitzende der Landgard eG Armin Rehberg die Besucher zum Empfang in der Blumenhalle. Die Deutsche Blumenfee 2018/19 Lea Ehlers empfing die Gäste mit einem charmanten Blumengruß und eröffnete den Abend.

Der Blumenhallenempfang und die Eröffnung der Blumenhalle wurden in diesem Jahr unterstützt von:
Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Grün Berlin GmbH, Gartenbauverband Berlin-Brandenburg e. V., Grüne Woche, HAVA Kassel, Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG), GHV Darmstadt, SVLFG, Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Berlin und Brandenburg e. V., einladungsprofis, Blumen – 1000 gute Gründe, toom, bofrost, selecta one, BLOOM’s, BUGA Heilbronn 2019, WW, ST raum a. Landschaftsarchitektur, Compo, Pflanzwerk.

Bildunterschrift/ Downloads: Fotos ZVG/ Schwarz
Neben ZVG-Präsident Mertz begrüßten Julia Klöckner, Ursula Heinen-Esser, Stefan Tidow, Armin Rehberg und die Deutsche Blumenfee 2018/19 Lea Ehlers die Besucher des Blumenhallenempfangs.
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ZVG präsentiert Nachhaltigkeit im Gartenbau

Politik besucht ZVG-Messestand auf der IGW 2019 in Berlin

(ZVG) Abgeordnete, Staatssekretäre und Minister aus Bund und Ländern besuchten den Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) an seinem Stand auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) 2019 in Berlin. Auftakt bildete der traditionelle Ministerrundgang am 18. Januar 2019 mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller.

Nicht nur Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Julia Klöckner und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller informierten sich über aktuelle gartenbaupolitische Themen am Stand des ZVG. An den ersten Messetagen konnte der Verband zahlreiche Gäste der Bundes- und Landespolitik begrüßen. Im Fokus der Gespräche stand das Thema Nachhaltigkeit, das der Zentralverband als Schwerpunkt seines Messeauftritts setzte. Über einen Nachhaltigkeitspfad zeigt der ZVG die Aktivitäten der Branche in den Bereichen Biodiversität, Insektenschutz, Klimaschutz, Wasserschutz und Ressourcenschutz auf.

Weitere Gesprächsschwerpunkte waren die EU-Harmonisierung im Pflanzenschutz, die Verstetigung des Bundesprogramms zur Förderung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau, die politische Unterstützung beim einzelbetrieblichen Risikomanagement und beim Erhalt der Gartenbauwissenschaften an Universitäten und Instituten. Von den abwechslungsreichen Schüler-Workshops im Rahmen der Nachwuchswerbekampagne „Gärtner. Der Zukunft gewachsen.“, mit denen der ZVG Jugendliche für den Gärtnerberuf begeistert, konnten sich auch die Politiker überzeugen.

Bildunterschriften/ Downloads: Foto ZVG/ Rafalzyk
Im Rahmen des traditionellen Ministerrundgangs sprach ZVG-Präsident Jürgen Mertz (li.) mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (re.) und Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (Mitte) über aktuelle Themen der Branche.
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Berlins Regierender Bürgermeister, Michael Müller (zweite v. l.), Bundesagrarministerin Julia Klöckner (dritte v. l.) und Joachim Ruckwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (Mitte hinten), werden von der Deutschen Blumenfee 2018/19, Lea Ehlers (vierte v. li.) und dem Geschäftsführenden Vorstand des ZVG empfangen (v.l.n.r. Jürgen Mertz, Präsident, Hartmut Weimann, Vizepräsident, Wilhelm Böck, Vizepräsident).
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Hoch hinaus in der grünen Branche

ZVG bietet spannende Schüler-Workshops zum Thema Hochbeete auf der IGW

(ZVG) Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) zeigt auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin an seinem Stand in Halle 9 mit kreativen Aktionen rund um das Thema Hochbeet, wie vielfältig der Gärtnerberuf ist. Mehr als 500 Schülerinnen und Schüler nutzen das Angebot im Rahmen der Messe und informieren sich über das Berufsbild.

Die ZVG-Nachwuchswerbekampagne „Gärtner. Der Zukunft gewachsen.“ präsentiert sich auch im Jahr 2019 auf der IGW in Berlin und stellt den Beruf Gärtner in praktischen Workshops vor. Unterstützt durch Betriebe und Institutionen der grünen Branche erfahren Schülergruppen, wie die trendigen Hochbeete auch auf dem eigenen Balkon, im Haus- oder Schulgarten umgesetzt werden können. Dabei erklärt ZVG-Nachwuchswerbekoordinatorin Anja Hübner, wie Bau, Pflanzenausauswahl und Bepflanzung funktionieren.

„Hochbeete sind ein tolles Urban Farming Element, das jedem die Möglichkeit eröffnet, gärtnerisch aktiv zu sein und sein ganz individuelles Beet zu gestalten. Zusammen mit unseren Partnern und den angehenden Gärtnern der Peter-Lenné-Schule können wir den interessierten Besuchern einen authentischen Einblick in die unterschiedlichen Fachrichtungen und die berufliche Praxis des Gärtners geben“, erklärt Hübner.

Mit-Mach-Aktionen stellen ein wichtiges Instrument für die berufliche Orientierung von Jugendlichen dar. Im Laufe der Grünen Woche werden über 500 Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern das Angebot des Zentralverbandes in Halle 9 nutzen.

Bildunterschrift/ Download: Foto: ZVG/Rafalzyk
Anja Hübner stellt im Rahmen der ZVG-Nachwuchswerbekampagne „Gärtner. Der Zukunft gewachsen.“ auf der IGW in Berlin den Beruf Gärtner mit wissenswerten Aktionen vor.
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Zauberhafte Frühlingsgrüße

Deutsche Blumenfee begeistert mit floralen Aktionen auf der IGW 2019

(ZVG) Die Deutsche Blumenfee 2018/2019 des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) Lea Ehlers verzaubert Besucher der Internationalen Grünen Woche (IGW) 2019 in Berlin mit floralen Frühlingsgrüßen.

Auf der Internationalen Grünen Woche zeigte die amtierende Deutsche Blumenfee, wie man Menschen mit Blumen und Pflanzen begeistern kann. Am ZVG-Messestand in der Blumenhalle gestaltete Lea Ehlers Sträuße mit Frühblühern. Dabei verriet die junge Floristin Tipps und Tricks zu Gestaltung und Pflege. Ein Lächeln zauberte die Fee den Besuchern ins Gesicht, denen Sie anschließend die Frühlingsgrüße schenkte.

„Ich freue mich, auf der Internationalen Grünen Woche pflanzenbegeisterten Menschen für zu Hause ein paar Tipps mitzugeben. Der Dank und das Lächeln der Menschen machen dabei besonders glücklich“, resümiert Lea Ehlers.

Bildunterschrift/ Download: Foto: ZVG/ Rafalzyk
Die Deutsche Blumenfee begeistert Besucher der Internationalen Grünen Woche 2019 in Berlin mit floralen Frühlingsgrüßen.
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Henning Sannemann erhält Ehrennadel in Gold

Ehemaliger Präsident des Wirtschaftsverbandes Gartenbau e. V. für außerordentliches Engagement geehrt

(ZVG) Anlässlich des erweiterten Präsidiums zur Internationalen Grünen Woche (IGW) 2019 in Berlin wurde Henning Sannemann, der ehemalige Präsident des Wirtschaftsverbandes Gartenbau e. V., am
17. Januar 2019 in Berlin mit
der Ehrennadel in Gold des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) geehrt. Sannemann wurde für sein außerordentliches Engagement zum Wohle des Deutschen Gartenbaus von ZVG-Präsident Jürgen Mertz ausgezeichnet.

„Dein Motto als Präsident lautete: „Lieber miteinander reden, als übereinander!“ Genau dieser konstruktive Austausch hat dich zu einem wertvollen Präsidentenkollegen und wichtigen Ansprechpartner für die Gärtner gemacht“, würdigte Mertz das Wirken von Henning Sannemann als Präsident des Wirtschaftsverbandes Gartenbau.

Henning Sannemann ist 1951 geboren und Inhaber eines Endverkaufsbetriebes mit Friedhofsgärtnerei in Osnabrück. Der gelernte Gärtner wurde 1994 in den Aufsichtsrat der Nordwestdeutschen Treuhandstelle gewählt, es folgte der Vorsitz im Aufsichtsrat der Treuhandstelle und gleichzeitig in der Fachgruppe Friedhof des Nordwestdeutschen Gartenbauverbandes. Die Fachrichtung Friedhofsgartenbau lag ihm besonders am Herzen: über Jahre war Sannemann als Mitglied im geschäftsführenden Vorstand des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) aktiv. Darüber hinaus stand er sechs Jahre an der Spitze des Wirtschaftsverbandes Gartenbau Niedersachsen/Bremen. Bis zur Fusion zum Wirtschaftsverband Gartenbau Norddeutschland e. V. im Februar 2018 setzte er sich in außerordentlichem Maß für die Belange der Gärtner ein.

Mit der Verleihung der goldenen Ehrennadel dankt ZVG-Präsident Jürgen Mertz ihm im Namen des Berufsstandes für den vielseitigen Einsatz und seine herausragende berufsständische Arbeit.

Bildunterschrift/Download: Foto ZVG/ Markula
Anlässlich des erweiterten Präsidiums zur Internationalen Grünen Woche verlieh ZVG-Präsident Mertz Henning Sannemann die Ehrennadel in Gold für sein außerordentliches Engagement zum Wohle des Deutschen Gartenbaus. (v. l. n. r.:)
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Politische Meldungen dieser Woche

Nachhaltiger Gartenbau

ZVG diskutiert mit Experten zum Thema Nachhaltigkeit im erweiterten Präsidium

(ZVG) Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) legte den Schwerpunkt des erweiterten Präsidiums am 17. Januar 2019 auf das Thema „Nachhaltigkeit“. Mit Branchenexperten aus verschiedenen Bereichen wurden dabei die unterschiedlichen Aspekte diskutiert.

ZVG-Präsident Jürgen Mertz zog auf der Sitzung des erweiterten Präsidiums Bilanz zum verbandspolitischen Jahr 2018. Die Erfolge spiegeln sich beispielsweise in der Fortführung des Bundes-programms Energieeffizienz bis 2021 wider. Auch die Auszeichnung des Grabgestaltungskonzeptes „NaturRuh“ mit dem Innovationspreis Gartenbau 2018 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) oder die Sicherung der Zierpflanzenbauforschung am Standort Erfurt stehen beispielhaft für die nachhaltige Arbeit des Zentralverbandes.

„Diese Erfolge sind wichtige Signale für unsere Branche, für die der ressourcenschonende und verantwortungsvolle Umgang mit der Umwelt ein Selbstverständnis ist“, erklärt Mertz.

Über die Herausforderungen zum Thema Nachhaltigkeit sprach Prof. Dr. Werner Wahmhoff, der bis 2018 stellvertretender Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt war. Das globale Handeln müsse so gestaltet werden, dass die Tragfähigkeit unseres Planeten gewährleistet bleibe. Dabei entwickle sich Nachhaltigkeit zum leitenden Prinzip in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Zukünftig werde nicht nur Qualität und Preis eines Produktes für die Kaufentscheidung der Kunden ausschlaggebend sein, sondern auch die Informationen über die Nachhaltigkeit der Produktherstellung und -distribution, vermutet Wahmhoff.

Dr. Svea Pacyna-Schuerheck, Bereichsleitung Qualitäts- & Nachhaltigkeitsmanagement Landgard Obst & Gemüse GmbH & Co. KG, und Thomas Schlich, Geschäftsführer der Erzeugergenossenschaft Landgard Obst & Gemüse gingen in ihrem Vortrag „Ein neues Siegel – ein Teil der unternehmensweiten Nachhaltigkeitsstrategie“ auf die Besonderheiten des Landgard-Nachhaltigkeitssiegels für Blumen und Pflanzen sowie Obst und Gemüse ein.

Das Projekt der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP) zur „Ressourcenschonenden und nachhaltigen Anbaumethode für Topfpflanzen“ stellten Markus Baumgärtner, Berater für Zierpflanzenbau und Stauden der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Nachhaltige Zierpflanzenproduktion e. V. und Michael Legrand, Das Grüne Medienhaus, FGG Förderungsgesellschaft Gartenbau mbH, vor. Im Jahr 2016 haben 13 Gartenbaubetriebe aus Nordrhein-Westfalen und zwei Pflanzenhändler vom Niederrhein den Verein Nachhaltige Zierpflanzenproduktion e. V. gegründet, mit dem Ziel, eine nachhaltigere, ressourcenschonendere und umweltfreundlichere Produktion von Pflanzen zu etablieren.

Bildunterschrift/ Download: Foto: ZVG/ Markula
ZVG-Präsident Jürgen Mertz zog auf der Sitzung des erweiterten Präsidiums Bilanz zum verbandspolitischen Jahr 2018.
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Bewahren, was die Natur uns schenkt

ZVG setzt Schwerpunkt Nachhaltigkeit auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin

(ZVG) Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) zeigt Politik und Verbrauchern auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) 2019 in Berlin, wie ressourcenschonend und nachhaltig die Branche arbeitet. Unter dem Motto „Nachhaltigkeit im Gartenbau“ werden über einen Nachhaltigkeitspfad die Leistungen der Branche im Bereich Umweltschutz, Biodiversität und insektenfreundliche Pflanzen erlebbar.

Der ZVG gibt auf der IGW 2019 Besuchern an seinem Messestand Einblick in die Vielfalt des deutschen Gartenbaus mit seinen verschiedenen Fachrichtungen und informiert über aktuelle gartenbaupolitische Themen. Dabei klärt der Verband über Nachhaltigkeit in der gärtnerischen Produktion, in Parks, im öffentlichen Grün, auf Friedhöfen oder auch im eigenen Garten auf.

„So vielseitig wie der Gartenbau selbst sind auch die Ansätze zur Nachhaltigkeit. Sei es frisches Obst und Gemüse aus kontrolliert integriertem Anbau, Zierpflanzen aus Niedrigenergiegewächshäusern, regionale Sortimente im Fachhandel oder langfristig stabile Pflanzengesellschaften im Stadtgrün“, erklärt ZVG-Präsident Jürgen Mertz.

Blickfang des ZVG-Messestandes ist das Beispiel eines Doppelhauses mit zwei gegensätzlich gestalteten Vorgärten. Anhand dessen macht der Verband deutlich, wie der Nachhaltigkeitsgedanke gelebt und die biologische Vielfalt gefördert werden kann. Farbenfrohe, insektenfreundliche Pflanzen sind im gärtnerischen Fachhandel erhältlich und finden auf Balkon, Terrasse und im Garten immer Platz.

Der Zentralverband Gartenbau hat zum Thema „Nachhaltigkeit im Gartenbau“ eine Informationsbroschüre erarbeitet, die die unterschiedlichen Ansätze der Branche vorstellt.

Interessierte können den Stand des ZVG auf der IGW vom 18. bis 27. Januar 2019 in Halle 9 besuchen.

Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden:
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Bildunterschrift/ Download: Foto ZVG/ Rafalzyk
Der Zentralverband Gartenbau zeigt an seinem Messestand auf der IGW unter dem Motto „Nachhaltigkeit im Gartenbau“ über einen Nachhaltigkeitspfad die Leistungen der Branche auf.
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Nachwuchswerbung, die begeistert

Ausbildungszahlen belegen: Beruf Gärtner bleibt stärkster Agrarberuf

(ZVG) Die aktuelle Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung belegt eine Steigerung der Neuabschlüsse des Gärtnerberufes. Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin begeistert der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) vom 18. bis 27. Januar 2019 zahlreiche Schülerinnen und Schüler mit spannenden Workshops vom Beruf Gärtner.

Im Ausbildungsjahr 2018/2019 ist der Beruf des Gärtners mit 5.309 Neuabschlüssen (+ 0,7 % im Vergleich zum Vorjahr) erneut zahlenmäßig stärkster Agrarberuf. Dies geht aus der aktuellen Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung hervor. Doch der Fachkräftemangel macht auch vor dem Gartenbau nicht Halt.

„In den kommenden Jahren wird der Bedarf an Fachkräften im Gartenbau weiter steigen. Gründe dafür sind die höheren, teils veränderten beruflichen Anforderungen und der fortschreitende Demografiewandel. Mit unserer Nachwuchswerbekampagne „Gärtner. Der Zukunft gewachsen.“ setzen wir genau hier an. Wir holen potenzielle Auszubildende mit zielgruppengerechter Ansprache und kreativen Aktionen am Nerv der Zeit ab“, erklärt ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer.

Im Rahmen der IGW nehmen mehr als 500 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 13 an den spannnenden Workshops des ZVG teil. Betriebe, Auszubildende und Institutionen aus der Grünen Branche unterstützen die Aktionen, um den Beruf Gärtner authentisch zu kommunizieren.

Die aktuellen Entwicklungen der Ausbildungszahlen können hier eingesehen werden:
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Bildunterschrift/ Download: Foto: ZVG/Rafalzyk
Im Rahmen der IGW nehmen mehr als 500 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 13 an den spannnenden Workshops des ZVG teil.
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Zierpflanzenmarkt 2018 trotz Hitze leicht positiv

ZVG veröffentlicht Zahlen zum Blumen- & Zierpflanzenmarkt 2018

(ZVG) Der Witterungsverlauf prägte auch 2018 das Geschehen am Blumen- und Zierpflanzenmarkt. Vor allem die anhaltende Hitze und Trockenheit in den Sommermonaten dürfte so manchem Garten- und Blumenfreund die Lust am Pflanzenkauf verdorben haben. Die Bewässerung stellte sowohl Gartenbesitzer als auch Produktionsgärtner vor große Herausforderungen. Dennoch wird der Markt leicht wachsen. Dies zeigen die aktuellen Zahlen, die der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) durch die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) jährlich berechnen lässt.

Auf Basis der ersten drei Quartale wird mit einem Umsatzplus von rund 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gerechnet und von einem Marktvolumen von 8,7 Mrd. Euro (zu Einzelhandelspreisen) ausgegangen. Das Ergebnis wird wohl ein wenig hinter dem guten Ergebnis aus 2016 zurückbleiben, sollte damit aber das zweitbeste Jahr in der Betrachtung der Marktentwicklung seit 2010 bleiben.

Auch die Pro-Kopf-Ausgaben für Blumen und Zierpflanzen stiegen im Vorjahresvergleich, so dass für 2018 wohl knapp 105 Euro zusammenkamen. Die Ausgaben für Beet- & Balkonpflanzen stiegen auf rund 22 Euro, gefolgt von denen für Gehölze, die stabil bei gut 17 Euro liegen. Auf blühende Zimmerpflanzen entfielen 13 Euro, auf grüne gut 5 Euro je Einwohner. Stauden konnten erneut zulegen, wobei die 6-Euro-Marke hier erstmals überschritten wurde. Auf Blumenzwiebeln und Kräuter entfielen je rund 3 Euro der Pro-Kopf-Ausgaben. Nach Segmenten betrachtet, blieben ausschließlich Schnittblumen sowohl beim Marktvolumen als auch bei den Pro-Kopf-Ausgaben hinter dem Vorjahr zurück. Allerdings bleiben sie mit Ausgaben von rund 35 Euro pro Kopf weiterhin das bedeutendste Einzelsegment am Markt.

Das erwartete Plus des Gesamtmarktes von 0,5 Prozent wurde also eindeutig aus den Topf- und Gartenpflanzensegmenten getrieben. Das Minus bei Schnittblumen wird durch die guten Entwicklungen in diesen Bereichen kompensiert. Mit einem Minus von 1,5 Prozent wird das Marktvolumen knapp unter 3 Mrd. Euro (zu Einzelhandelspreisen) liegen. Gerade der Schnittblumenmarkt hatte 2018 unter der extremen Witterung zu leiden. In der ganz heißen Zeit drängten neben den Importen gleichzeitig aufblühende Sätze aus der heimischen Produktion auf den Markt, was kurzzeitig zu einem enormen Überangebot führte. Die Verbraucher übten sich derweil in Kaufzurückhaltung. Bei Topfpflanzen konnten vor allem die kleinen Segmente 2018 punkten. Mit einem Wachstum von 7,5 Prozent toppten Stauden die Entwicklungen aller anderen Marktsegmente und erreichten ein Volumen von gut 0,5 Mrd. Euro. Blumenzwiebeln wuchsen um 5,7 Prozent auf knapp 0,3 Mrd. Euro. Auch grüne Zimmerpflanzen entwickelten sich mit einem Plus von 3,7 Prozent stark, womit sich ihr Marktvolumen auf gut 0,4 Mrd. Euro erhöhte. Kräuter wuchsen moderat um 1 Prozent weiter, während Beet- & Balkonpflanzen mit einem Plus von 0,8 Prozent besser performten als in den Hitzemonaten befürchtet. Kräuter erreichten so ein Volumen von gut 0,2 Mrd. Euro, Beet- & Balkonpflanzen rund 1,8 Mrd. Euro. Blühende Zimmerpflanzen blieben mit einer Steigerungsrate von 0,4 Prozent hinter dem durchschnittlichen Gesamtmarktwachstum zurück und erreichten ein Volumen von knapp 1,1 Mrd. Euro. Gehölze konnten ihr Ergebnis mit gut 1,4 Mrd. Euro stabil halten. Hier wird für 2019 mit Marktimpulsen gerechnet, die auf nötige Ersatzpflanzungen zurückzuführen sind.

Die Grafik zur Zusammensetzung des Marktes kann hier eingesehen werden:
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Die Grafik zur Marktentwicklung von Blumen- und Zimmerpflanzen steht hier zum Download bereit:
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