Informationsdienst

Infodienst Nr. 19 vom 08.05.2017

Friedhofsgärtner im Medaillenrausch

Internationale Gartenausstellung 2017 (IGA): Anlässlich der Frühjahrsbepflanzung erhielten Friedhofsgärtner Medaillen und Ehrenpreise in Berlin

(ZVG/BdF) Am 30. April 2017 war es soweit: Die besten Friedhofsgärtner wurden für ihre Leistung im Rahmen der Erstbepflanzung des IGA-Ausstellungsteils „Grabgestaltung und Denkmal“ geehrt. Die drei großen Goldmedaillen der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) erhielten: Blumenpavillon Neis für die Gestaltung einer Urnengrabstelle, die Ausstellergemeinschaft Friedhofsgärtnerei Otte, Gärtnerei Claussen und Friedhofsgärtnerei Preuss für die Gestaltung einer Einzelwahlgrabstelle und Kurpan Zimmer GmbH & Co. KG für die Gestaltung einer zweistelligen Wahlgrabstelle. Darüber hinaus wurden zehn Ehrenpreise für besondere Leistungen vergeben.

Bereits Anfang April bewerteten fünf erfahrene Preisrichter nach strengen Kriterien 73 bepflanzte Wettbewerbsgräber. Die Entscheidung für die Medaillenvergabe in Gold, Silber oder Bronze fiel den Juroren nicht leicht. Gelobt wurden die durchweg sehr gelungenen, kreativen Grabgestaltungen, die hohe Qualität der verwendeten Pflanzen, die filigrane Umsetzung in der jeweils künstlerischen Gestaltung, sowie der harmonische Bezug der Bepflanzung zum Grabstein. In Berlin Marzahn-Hellersdorf gab es neben den großen Goldmedaillen und Ehrenpreisen weitere 32 Gold-, 19 Silber- und 12 Bronzemedaillen.

Zehn Ehrenpreise für besondere Leistungen konnten im Rahmen der Preisverleihung ebenso vergeben werden:

  1. Den Ehrenpreis der Friedhof Treuhand Berlin – FTB – Dauergrabpflegegesellschaft mbH erhielt als bester Erstaussteller für eine innovative Lösung für ein sehr individuelles Denkmal Gartenbau Hugenschmidt.
  2. Den Ehrenpreis des Landesverbands Gartenbau Sachsen e.V. für eine kreative und gelungene Flächenharmonie erhielt die Ausstellergemeinschaft Stange Blumen und Friedhofsgärtnerei Steigert.
  3. Den Ehrenpreis der Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner eG für die hervorragende Abstimmung der gesamten pflanzlichen Gestaltung zum Thema des Denkmals erhielt Blumen Otto GmbH.
  4. Den Ehrenpreis der Treuhandstelle Niedersachsen/Sachsen-Anhalt für die besonders gelungene Kombination zahlreicher Bodendecker bei einer Urnenbepflanzung erhielt die Friedhofsgärtnerei Lukassen & Breuker GbR.
  5. Den Ehrenpreis der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Hessen-Thüringen GmbH für eine besonders kreative Farbgestaltung der Frühjahrsbepflanzung erhielt Krisam OHG.
  6. Den Ehrenpreis der Gesellschaft für Dauergrabpflege Westfalen-Lippe für die Verwendung einer ungewöhnlichen Pflanzenkombination erhielt Graf Kakteengarten.
  7. Den Ehrenpreis der Treuhandgesellschaft bayerischer Friedhofsgärtner mbH für eine fachlich hervorragende Verarbeitung der dauerhaften Bepflanzung erhielt Gärtnerei Wolfgang Becker.
  8. Den Ehrenpreis der Rheinischen Treuhandstelle für eine sehr kreative Gestaltung erhielt die Ausstellergemeinschaft Gärtnerei Markgraf, Blumen Jeschar, Blumen Henning Sannemann und Friedhofsgärtnerei Hubert Wübben.
  9. Den Ehrenpreis der Nordwestdeutschen Treuhand Bremen für eine besondere Farbharmonie zwischen Denkmal und Wechselbepflanzung erhielt das Bildungszentrum Gartenbau Essen.
  10. Den Ehrenpreis des Landesverbands Gartenbau Nordrhein-Westfalen e.V. für eine farbenfrohe Wechselbepflanzung mit einer außergewöhnlichen Vielfalt erhielt Blumen Ellinger.

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Beruf Gärtner erleben – Fachrichtung Zierpflanzenbau

Erste Workshops auf dem IGA Campus für Jugendliche

(ZVG) Welche Bedeutung haben Pflanzen für Mensch und Umwelt? Was ist der Unterschied zwischen generativer und vegetativer Vermehrung? Wie werden Pflanzen kultiviert? Auf diese Fragen gab es am 3. und 4. Mai 2017 Antworten im Rahmen der ersten IGA Campus Workshops zur Fachrichtung Zierpflanzenbau. In vielseitigen und spannenden Mit-Mach-Aktionen, wie dem Bepflanzen von Balkonkästen, konnten die Schülergruppen mit einer vielfältigen Auswahl an Pflanzen selbst gärtnerisch tätig sein. Die Schüler zeigten sich begeistert und überrascht von den Tätigkeiten, die zum Beruf gehören.

Im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung Berlin 2017 (IGA) können Jugendliche den Beruf Gärtner kennenlernen. In Workshops zu allen gärtnerischen Fachrichtungen stellt der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) im Rahmen seiner Nachwuchswerbekampagne „Gärtner. Der Zukunft gewachsen.“ das Berufsbild vor.

Bildunterschrift/ Download: Foto: ZVG/ Hübner
Bei ersten Workshops auf dem IGA Campus konnten Schülergruppen den Beruf Gärtner erleben.
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Stauden für Quereinsteiger

Seminar für Verkäufer im gärtnerischen Fachhandel – eine Kooperation des BdS, VDG und BVE

(ZVG/BdS) Kunden erwarten im gärtnerischen Fachhandel Fachkompetenz in der Beratung für das gesamte Sortiment. Mit einem strukturierten Vorgehen sind auch Fragen zum breiten Angebot von Stauden gut zu beantworten. Das Seminar „Stauden für Quereinsteiger“ setzt sich zum Ziel, interessierten Verkäufern im Fachhandel eine qualifizierte Grundkompetenz zu vermitteln.

In Zusammenarbeit des Bundes deutscher Staudengärtner mit dem Verband deutscher Garten-Center (VDG) und dem Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVE) wurde ein Seminar konzipiert, das die Grundlagen zur Staudenverwendung, ihrer Pflege und Verwendung im Garten, aber auch die verkaufsfördernde Präsentation im Endverkauf aufgreifen.

Die Referenten Erich Luer, Stauden-Röttger Handels GmbH, Holm, Cornelia Häussermann, Häussermann Stauden + Gehölze GmbH, Möglingen und Isabel Joeden, Gartenglück Joeden, Viersen, geben ihre Erfahrung an die Seminarteilnehmer weiter.

Das Seminar findet am 8. Juni 2017 im Gartencenter Schley, Ratingen-Breitscheid statt. Anmeldeschluss ist der 17. Mai 2017.

Nähere Informationen geben der BdS unter info@stauden.de und der VDG unter verband@garten-center.de.

Die Anmeldeunterlagen sind herunterladbar unter www.bund-deutscher-staudengaertner.de und www.garten-center.de.

Bildunterschrift/ Download: Foto: Häussermann Stauden+Gehölze
Stauden im Endverkauf
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Erfolgreich durch Weiterbildung

Jetzt anmelden zum Seminar „Zertifizierter Raumbegrüner“ in Grünberg

(ZVG/ FvRH) Vom 27. August bis 01. September 2017 bietet der Fachverband Raumbegrünung und Hydrokultur (FvRH) wieder gemeinsam mit der Bildungsstätte Gartenbau das „Grünberg-Zertifikat-Raumbegrünung“ an. Die Weiterbildungsmaßnahme richtet sich an Gärtner, Gärtner- und Floristmeister sowie Techniker o.ä. mit mindestens zwei Jahren Erfahrung in der Innenraumbegrünung. Mit dem Zertifikat können diese ihre Kompetenzen gegenüber ihren Kunden noch deutlicher vermitteln. Die Teilnehmer werden sich während des fünftägigen Seminars intensiv mit der Thematik „Innenraumbegrünung“ beschäftigen. Durch die Referenten mit langjähriger Erfahrung wird das vorhandene Fachwissen der Teilnehmer vertieft, ergänzt und aktualisiert.

Im moderierten Austausch können die Teilnehmer außerdem ihre eigenen Erfahrungen und individuellen Fragestellungen mit den Experten vor Ort und den anderen Teilnehmern diskutieren. Mit dem erfolgreichen Bestehen der Prüfung am Ende des Seminars können sich die Teilnehmer „Zertifizierter Raumbegrüner 2017“ nennen.

Das Seminar zum „Zertifizierten Raumbegrüner“ ist in Deutschland einmalig und kann bereits auf erfolgreiche Kurse zurückblicken.

Sind Sie schon „Zertifizierter Raumbegrüner“ oder einer Ihrer Mitarbeiter? Wenn nicht - wird es höchste Zeit, an dem hochkarätigen Seminar teilzunehmen.

Kontakt: Fachverband Raumbegrünung und Hydrokultur (FvRH), Tel. 030/ 200065 127, zvg.fiebig@g-net.de

Die Anmeldeunterlagen sind hier herunter zu laden.


Weltkongress Gebäudegrün 2017 in Berlin

100 Referenten bieten Informationen zur Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünung

(FBB/ZVG) Vom 20. bis 22. Juni 2017 findet erstmals der Weltkongress Gebäudegrün (WGIC) in Deutschland (Berlin) statt. 100 Referenten bieten Informationen zur Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünung bei dem bisher größten in Europa durchgeführten Kongress zur Gebäudebegrünung. Darüber hinaus werden die Vorträge von 40 Ausstellern mit der Vorstellung ihrer Leistungen und Projekte begleitet.

In fünf Vortragsräumen werden unterschiedliche Themen behandelt, wie nachhaltiges Bauen, Regenwasserbewirtschaftung, das Weißbuch Stadtgrün der Bundesregierung, biologische Vielfalt, städtische Strategien zur Gebäudebegrünung, Förderungen, Kosten-Nutzen-Betrachtungen, Architekturbeispiele und Zukunftsstadt.

Es werden 500 Teilnehmer aus der ganzen Welt erwartet. Die Vorträge werden auf Deutsch oder Englisch bei vorhandener Simultanübersetzung gehalten. Am dritten Tag finden fünf thematisch unterschiedliche Exkursionen zu Praxisobjekten in Berlin statt.

Die Schirmherrschaft für den Kongress haben die Bau- und Umweltministerin Dr. Barbara Hendricks und der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller übernommen.

Organisator des Kongresses ist die Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V. (FBB) aus Saarbrücken, flankiert durch die Welt- und Europa-Verbände World Green Infrastructure Network (WGIN) und Europäische Föderation der Bauwerksbegrünungsverbände (EFB).

Der Fachverband Raumbegrünung und Hydrokultur (FvRH) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) hat bei diesem Kongress das Themenspektrum „Innenraubegrünung“ übernommen und ein vielfältiges Programm organisiert.

Die Teilnahmegebühr für die beiden Kongresstage inkl. Tagungsunterlagen und Verpflegung beträgt bis zum 20.05.2017 nur 270,- Euro. Für Mitglieder der Verbände, Kooperationspartner und für Städtevertreter sogar nur 230,- Euro.

Alle weiteren Informationen erhalten Sie hier: www.wgic2017Berlin.com

Bildunterschriften/ Downloads: Foto: FBB
“Designing with nature“ - das Motto des diesjährigen Weltkongresses in Berlin - hier eine Innenraumbegrünung.
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Logo WGIC 2017
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Fachkongress „Garten und Medizin“ in Berlin

(DGG/ ZVG) Die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) veranstalten am 31. Mai und 1. Juni 2017 einen Fachkongress zum Thema „Garten und Medizin“ im Umweltforum Berlin. Der gemeinsame Kongress soll eine Brücke schlagen zwischen der medizinischen und der „grünen“ Branche und den aktuellen Stand von Wissenschaft und Forschung zum Thema Garten, Gesundheit und Medizin beleuchten. Landwirtschaftsminister Christian Schmidt wird den Kongress offiziell eröffnen.

Bei der Tagung stehen die Themenbereiche Garten und Medizin im Fokus, welche seit jeher eng miteinander verbunden sind. Ein Krankenhaus ohne Grünanlage ist eigentlich undenkbar, und doch wird häufig die Bedeutung von Pflanzen und Parkanlagen in der medizinischen Therapie unterschätzt. Der Kongress soll eine Brücke schlagen zwischen der „weißen“ und der „grünen“ Branche und den aktuellen Stand von Wissenschaft und Forschung zum Thema Garten, Gesundheit und Medizin beleuchten.

Welche Erfordernisse und Anforderungen stellen Mediziner an Grünflächen? Und wie können Pflanzen und Garten in der Vorsorge, Therapie und Nachsorge eingesetzt werden? Welche Bedeutung und Wirkungen haben Parks und Gärten in der Krankenhausplanung und in Therapieeinrichtungen?

In Vorträgen und Diskussionsrunden tauscht sich das internationale Publikum über Pilotprojekte und Erfahrungen aus. Ziele des Kongresses sind Handlungsempfehlungen zur Integration von Garten und Natur in der medizinischen Therapie zu formulieren und das Bewusstsein für die Bedeutung von Garten; Gesundheit und Medizin zu erweitern.

Das genaue Programm finden Sie auf der DGG Homepage: www.dgg1822.de/garten-und-medizin.

Die Möglichkeit zur Online-Registrierung erfolgt auf den Seiten des BMEL.

Bitte beachten sie die sehr begrenzte Teilnehmerzahl! www.bmel.de/garten+medizin

Termin: 31. Mai bis 1. Juni 2017

Veranstaltungsort: Umweltforum Auferstehungskirche, Pufendorfstraße 11, 10249 Berlin

Veranstalter: Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG) und Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)


Mehr Pflanzenvielfalt in Deutschen Gärten

Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit finden zum sechsten Mal statt

(ZVG/DGG) Vom 30. Mai bis zum 5. Juni 2017 ruft der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) zu den Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit auf. Die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG) unterstützt diese Initiative. „Wir rufen alle Gartenfreunde auf, sich für mehr Pflanzenvielfalt im Garten einzusetzen und ab jetzt Blühmischung im eigenen Garten auszubringen“, so DGG Präsident Prof. Dr. Klaus Neumann.

DGG Vizepräsidentin Heike Boomgaarden betont die Bedeutung dieser Aktion: „In den letzten Jahren kann man permanent beobachten, wie unsere Städte und Dörfer blütenärmer werden. Während beklagt wird, dass in freier Landschaft immer weniger Wildblumen anzutreffen sind, die Insekten und Vögeln Nahrung bieten, scheint das im eigenen Vorgarten oder öffentlichen Grün wenig zu stören. Wir rufen daher alle Gartenfreunde auf, sich für mehr Pflanzenvielfalt im Garten einzusetzen und ab jetzt Blühmischung im eigenen Garten auszubringen. Wir leisten aktive Unterstützung und geben Tipps, wie die Biodiversität im Garten erhöht werden kann“, so DGG Präsident Prof. Dr. Klaus Neumann.

Weitere Informationen unter www.tatenfuermorgen.de


Politische Meldungen der letzten Woche

Gentechnisch veränderte Petunien in Deutschland

Verbraucher und Umwelt droht keine Gefahr

(ZVG) Die finnische Behörde für Nahrungsmittelsicherheit (EVIRA) hat an orangefarbenen Petunien verschiedener Sorten gentechnische Veränderungen diagnostiziert, darüber informierte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Der Ursprung dieser Sorten liegt vermutlich in Deutschland, Dänemark und den Niederlanden. Derzeit laufen Untersuchungen der EU-Mitgliedsstaaten, um festzustellen, wie weit die gentechnisch veränderten Petunien auf den Markt gebracht wurden.

Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) verweist auf die im Gentechnikgesetz festgelegten Regularien, von denen es kein Abweichen gibt. Er hat seinen Betrieben in der vergangenen Woche empfohlen, den Verkauf von orangefarbenen Petunien solange einzustellen, bis die Untersuchungsergebnisse der Behörden vorliegen und fordert absolute Transparenz und Kooperation mit den Behörden, um den Schaden zu minimieren.

Darüber hinaus weist der ZVG darauf hin, dass von den gentechnisch veränderten Petunien keine Gefahr für Verbraucher und Umwelt ausgeht. Petunien sind einjährige Pflanzen, deren Samen ebenfalls nicht winterhart sind. Sie können sich somit nicht in der Wildflora verbreiten.

Gentechnisch veränderte Pflanzen dürfen innerhalb der EU nur kultiviert und vermarktet werden, wenn sie ein spezielles Zulassungsverfahren durchlaufen haben. Alle gentechnisch veränderten Produkte müssen als solche gekennzeichnet werden, um dem Verbraucher die Möglichkeit zu geben, diese zu erkennen. Für den Anbau von gentechnisch veränderten Petunien gibt es in Europa keine Zulassung. Gemäß § 38 des Gentechnikgesetzes ist das unerlaubte Inverkehrbringen von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) verboten und mit hohen Strafen belegt.

Lediglich eine gentechnisch veränderte Maissorte ist zur Kultivierung und eine gentechnisch veränderte blaue Nelkensorte ist für die Nutzung als Schnittblume, aber nicht zur Kultivierung, in der EU zugelassen. GV Mais, Soja und Raps mit EU-Zulassung können für den Einsatz in Lebens- und Futtermitteln in die EU importiert werden.


Die Forschung von heute ist der Gartenbau von morgen

ZVG hofft auf politische Lösung für eine eigenständige Zierpflanzenforschung in Erfurt

(ZVG) Im Rahmen eines Besuches des Standortes Erfurt des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) bekundeten der Präsident des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) Jürgen Mertz und Generalsekretär Bertram Fleischer die große Bedeutung der Zierpflanzenforschung in Erfurt für die Branche. Der ZVG hofft auf eine zeitnahe politische Lösung für eine eigenständige Zukunft des Institutes.

„Der IGZ-Standort Erfurt hat eine herausragende Bedeutung für die Zierpflanzenforschung in Deutschland. Anwendungsorientierte Grundlagenforschung und zahlreiche Projektkooperationen mit der Gartenbauwirtschaft unterstützen Innovationen in den Unternehmen. Die Zierpflanzenforschung in Erfurt leistet einen wichtigen Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Branche“, zeigte sich Präsident Jürgen Mertz nach den Gesprächen mit Institutsleiter Professor Dr. Philipp Franken und seinen Mitarbeitern beeindruckt.

Franken präsentierte ZVG-Präsident Mertz und Generalsekretär Bertram Fleischer nicht nur aktuelle Forschungsfelder sondern skizzierte auch einen Ausblick auf die Zukunft des Instituts außerhalb der Leibnitz-Gemeinschaft. Dabei betonte der Institutsleiter neben den zentralen Forschungsschwerpunkten den hohen Stellenwert der Ausbildungskooperationen mit der Fachhochschule Erfurt, der Universität Jena und weiteren Forschungseinrichtungen.

„Wir brauchen die Zierpflanzenforschung in Erfurt“, fordert Generalsekretär Fleischer. „Die Forschung von heute ist die Zierpflanzenproduktion von morgen. Dafür gibt es am Standort Erfurt beste Voraussetzungen. Wir benötigen jetzt den politischen Willen des Landes Thüringen und des Bundes zur Fortführung und Weiterentwicklung eines eigenständigen Institutes. Die Signale hierfür sind zur Zeit positiv.“

Der ZVG hatte im vergangenen Jahr den Beschluss der Leibniz-Gemeinschaft deutlich kritisiert, den IGZ-Standort Erfurt zu schließen. Seitdem wirbt der Verband in zahlreichen Gesprächen mit der Bundes- und Landespolitik intensiv um die Fortführung und Weiterentwicklung des IGZ-Standortes Erfurt als eigenständiges Institut für Zierpflanzenforschung.

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Im Rahmen eines Besuches des IGZ-Standortes Erfurt bekundeten der ZVG-Präsident Jürgen Mertz und Generalsekretär Bertram Fleischer die große Bedeutung der Zierpflanzenforschung für die Branche. (v. l. n. r.: Fleischer, Franken, Mertz)
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