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Neue Warenstromanalyse zeigt Handlungsbedarf der Kommunen auf

Ausgaben deutlich geringer als bisher angenommen

(ZVG/BGI/VDB) Die öffentliche Hand gibt deutlich weniger als bisher angenommen für Blumen, Zierpflanzen und Gehölze aus. Das zeigen Hochrechnung der Agrarmarkt-Informations-Gesellschaft (AMI), die Im Auftrag vom Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG), dem Verband des Deutschen Blumen- Groß- und Importhandels (BGI) und der Vereinigung Deutscher Blumengroßmärkte (VDB) erstellt wurden.

Die jetzt veröffentlichte Warenstromanalyse für Blumen, Zierpflanzen und Gehölze wurde im Jahre 2018 erfasst. Bei den Ergebnissen handelt es sich um fundierte Schätzungen und Hochrechnungen. Insofern es die Datengrundlagen zuließen, wurde auf Vergleichbarkeit mit vorherigen Studien geachtet. Erstmals wurde der Nicht-private Verbrauch von Pflanzen näher untersucht. Im Durchschnitt ergeben sich für Deutschland Pro-Kopf-Ausgaben von rund 50 Cent pro Einwohner. Der größte Anteil entfällt mit gut 75 Prozent dabei auf Gehölze. Das sind 0,3 Mrd. Euro weniger als zuvor angenommen.

ZVG-Präsident Jürgen Mertz hebt die Bedeutung des öffentlichen Grüns hervor: „Stadtgrün wird als wesentlicher Klimabaustein der Zukunft angepriesen.“ Getan wird aber offensichtlich zu wenig.

„Ich erwarte von der Politik, dass sie sich diese Zahlen zu Herzen nimmt und auf allen Ebenen, von den Kommunen über die Länder bis zur Bundespolitik, deutliche Signale in eine andere Richtung setzt“, betont der ZVG-Präsident.

Laut Warenstromanalyse ist der deutsche Gesamtmarkt für Blumen in Deutschland der Größte Europas und seit Jahren sehr stabil. Doch gerade in kleineren Segmenten, aber auch bei den klassischen Kulturen gibt es deutliche Bewegungen – sowohl im privaten als auch Nicht-privaten Bereich.

„Die Warenstromanalyse macht die Strukturen in der grünen Branche transparenter und sie deckt Handlungsfelder auf, die unsere Branche zukunftssicherer machen kann“, unterstreicht BGI-Vorsitzender Norbert Engler. Der BGI setzt auf eine Allianz aller Beteiligten in der Wertschöpfungskette. Wir müssen die positiven gesellschaftlichen Kräfte einbinden, um gemeinsam eine gute Zukunft für die kommenden Generationen zu gestalten.

„Der Systemhandel gewann in den vergangenen Jahren bei den Verbraucherausgaben als auch bei den verkauften Mengen zunehmend zu Lasten des Fachhandels“, erklärt VDB-Vorsitzender Raimund Korbmacher. Jedoch ergeben sich zusehends neue, fachübergreifende Handelswege.

Die Grafik zu den Warenströmen bei Zierpflanzen 2018 kann hier eingesehen werden:
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Die Marktstudie zur Warenstromanalyse 2018 für Blumen, Zierpflanzen und Gehölze kann hier heruntergeladen werden:
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Hintergrund:
Die Warenstromanalyse wurde finanziert durch Fördermittel des BMEL und Mittel des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) mit BGI (Verband des Deutschen Blumen- Groß- und Importhandels e. V.) und VDB (Vereinigung Deutscher Blumengroßmärkte e. V.). Die Vorgängerstudie wurde vor vier Jahren veröffentlicht.

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