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BUGA-Erfurt bietet gärtnerische Lichtblicke für die Menschen

Bundesgartenschau am Traditionsort eröffnet

(ZVG) In bisher einmaliger Weise ist heute in Erfurt die diesjährige Bundesgartenschau (BUGA) eröffnet worden. Feierlich wurden die Tore vom ega-Park und dem Petersberg geöffnet und die ersten Besucher begrüßt – die geplante Eröffnungsfeier musste pandemiebedingt abgesagt werden. An 171 Tagen werden nun zwei weitläufige Ausstellungsflächen in der Stadt und eine Vielzahl an Außenstandorten mit zahlreichen gärtnerischen Attraktionen zum Verweilen einladen.

„Angesichts der derzeitigen Einschränkungen in unserem Alltag ist der Besuch von Parks und Gärten ein wahrer Lichtblick“, betonte ZVG-Präsident Jürgen Mertz. Blumen und Pflanzen leisten einen starken Beitrag für das Wohlbefinden der Menschen. Die gärtnerischen Betriebe schaffen mit ihren Produkten die Grundlage dafür.

Seit mehr als 60 Jahren geben Gartenschauen neue Impulse zur Quartiersbildung und bieten den Bürgern Rückzugs- und Freizeitflächen für mehr Lebensqualität. In diesem Jahr an einem besonderen Ort, führt Mertz weiter aus.

Die Geschichte des Gartenbaus reicht in Erfurt weit ins Mittelalter zurück. Von der Blumenstadt gingen Innovationen wie der erstmalige Versand von getrockneten Blumen und frischen Schnittblumen aus. Um 1900 beherrschte Erfurt gar den Weltmarkt in Sachen Gartenbau und Samenzucht. Von 1961 bis 1989 fand die Internationale Gartenbauausstellung (iga) auf dem heutigen ega-Gelände statt.

Mit dem am Mittwoch im Bundestag beschlossenen und am Donnerstag vom Bundesrat gebilligten neuen Infektionsschutzgesetz können botanische Gärten, zu denen das BUGA-Gelände gezählt wird, bei einer Inzidenz von mehr als 100 öffnen, wenn ein tagesaktueller negativer Corona-Test vorliegt. Ein Besuch der BUGA Erfurt 2021 ist derzeit nur mit vorheriger Onlineanmeldung möglich. Auch Dauerkarteninhaber müssen eine Zutrittskarte für den jeweiligen Tag buchen.

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