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ARCHIV: Meldung vom 27.01.2012

Pflanzen und Blumen schmücken „Berlin im Wandel“

Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer beim Zentralverband Gartenbau (ZVG) auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin

(ZVG) Bundesminister Dr. Peter Ramsauer nutzte seinen diesjährigen Rundgang auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin, um für den von ihm ausgelobten Wettbewerb „Menschen und Erfolge“ im ländlichen Raum zu werben und auf die Notwendigkeit hinzuweisen, bürgerschaftliches Engagement zu initiieren und zu fördern.

ZVG-Vizepräsident Jürgen Mertz, der den Minister zusammen mit ZVG-Vizepräsident Andreas Lohff auf „Berlins schönster Baustelle“ in der Blumenhalle und am Stand des ZVG begrüßte, wies auf die Parallelen zum Bundeswettbewerb „Entente Florale“ hin. Auch dieser zeichne Menschen und ihre Erfolge unter dem Motto „Gemeinsam aufblühen“ aus.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) wird dafür in Zukunft einen eigenen Preis ausloben. Grün in Städten und Gemeinden zu fördern, sei ein gemeinsames Anliegen, so der Minister. Dies werde auch durch die Mitwirkung im Komitee des Bundeswettbewerbs unterstrichen. Auch bei Entente Florale gelte es, Ideen und Initiativen rund um öffentliches, gewerbliches und privates Grün durch den Bundeswettbewerb zu wecken.

Die Blumenhalle, in diesem Jahr ein Symbol für „Berlin im Wandel“, macht deutlich, was Pflanzen und Blumen durch fachkundige Gestaltung und Verwendung zur Bereicherung einer lebenswerten und attraktiven Stadt beitragen können.

Gestalterischer Ideenreichtum, gepaart mit dem gärtnerischen Wissen um die Pflanzen, ihre Symbolik und kulturelle Bedeutung präsentierte ZVG-Vizepräsident Andreas Lohff dem Minister am Beispiel des „Memoriam-Gartens“ in der Blumenhalle. Die Friedhofsgärtner zeigen hier, wie eine gepflegte Gemeinschaftsanlage zum attraktiven Ort der Trauerbewältigung wird. Anonymes Bestatten und starre Gestaltungsvorschriften von Friedhofsordnungen werde den Ansprüchen von Verstorbenen und Hinterbliebenen nicht gerecht, so Lohff. Ein Garten der Erinnerung mit individuellen Gestaltungselementen biete hingegen auch kommenden Generationen die Möglichkeit, unserem kulturellen Erbe, einer würdevollen Bestattung und Würdigung der Verstorbenen, Rechnung zu tragen. Damit eröffneten sich zudem neue Perspektiven für die Friedhöfe in vielen Kommunen, ja selbst dort, wo über die Nutzung offen gelassener Friedhofsflächen kommunalpolitisch gestritten werde. Bundesminister Ramsauer zeigte sich „sehr angetan von dieser gepflegten Stätte zur Trauerbewältigung und des Erinnerns“.

Autor: ZVG-Presseferat
E-Mail: pressereferat@g-net.de

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