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ARCHIV: Meldung vom 26.08.2010

Heideveranstaltungen mit europaweiter Resonanz

Gelungene Exportförderung der Azerca

(ZVG) Kann man einer Schottin noch etwas Neues zu Heide sagen? Die schottische Chefredakteurin eines renommierten floristischen Magazins und bekennende Heidefreundin bei der Azerca-Journalistenreise vom 24. bis 25. August am Niederrhein war eindeutig begeistert von den attraktiven floristischen Heide-Ideen, die sie zu sehen bekam.

15 Teilnehmer aus Finnland, Dänemark, Estland, Litauen, Tschechien, Polen, Rumänien und Ungarn erlebten den Lebensweg der Heide von der Jungpflanze bis zum Modeevent. Mehr als 200 Sorten und damit die breite Palette von Blüten und Blattfarbspiel zeigte Azerca-Vorstandsmitglied Matthias Küppers. Viel Interesse hatten die Reisenden an der umweltschonenden Produktion und den aufgestellten Entwicklungsstadien vom Steckling bis zur 24 Monate alten Pflanze, die Küppers erläuterte. Sehr gern steckten die Journalistinnen und Journalisten selbst die zarten Triebe in die Steckplatte.

Das Angebot von Heide und Gehölzen zeigte Thorsten Brandt, Bereichsleiter Marketing/Kommunikation bei Landgard, anschließend bei einem Rundgang über die Landgard-Ordertage, die erstmals in Herongen stattfanden.

Aus Anlass der Journalistenreise veranstalteten die Azerca, Landgard und die Freie Modeschule Düsseldorf eine Heide-Modenschau am Ausstellerabend der Ordertage. Vor rund 300 Gästen zeigten 17 Designerinnen ihre 19 Modelle und somit auch ihre Interpretation von Heide als Pflanze und Werkstoff. „Romantisch“, „elfenhaft“, „frech-fröhlich“ waren die Assoziationen, die die Designerinnen zu Heide benannten. Erica, Calluna und Daboecia wurden zu Reifrock, Stola, Hosenträger, Kleidbesatz, Hut und Ring verarbeitet. Annette Nonn, Lehrerin der Modeschule, berichtete im Interview auf der Bühne, wie viel Spaß die Schülerinnen an der Zusammenarbeit und vor allem an Heide als Werkstoff hatten. Über die einzelnen Modelle wird die Azerca in einer gesonderten Presseaussendung informieren.

Die Werkstücke auf dem traditionellen Azercastand und neben der Bühne kündigten in Herongen schon die Floristmeisterin Isabel Joeden an. Sie präsentierte am nächsten Tag den Journalisten bei „Blumenreich“, einem bekannten Floristen in Düsseldorf, die Verarbeitung von Heide. Auch die Anreise mit dem Flugzeug hinderte die Teilnehmer nicht daran, einen Hochzeitsstrauß, ein Füllhorn, Heideherzen und die Heidetasche mit dekorierten Heidepflanzen mitzunehmen. Zwei Journalistinnen hatten schließlich selbst auch Herzen mit der Floristin gebunden.

„Diese Freude an Heide zu wecken und vor allem Ideen zur Verarbeitung weiterzugeben, ist ein Ziel der Azerca im In- und Ausland“, berichtete die Vorsitzende des Azerca-Werbeausschusses, Hanni Teloy. „Wir haben mit dieser Reise neue Partner in der Presselandschaft gefunden – in Rumänien ist Heide bislang relativ unbekannt. Unser Konzept einer langfristigen Medienarbeit zeigte ebenso Früchte: Redaktionen, die seit Jahren unsere englischsprachigen Aussendungen nutzen, brachten viele Belegexemplare mit.“

Für Großbritannien und Dänemark möchten die Journalisten im nächsten Jahr auch Heidepräsentationen veranstalten und mit der Azerca umsetzen. Die Journalistenreise erwies sich zum dritten Mal für die Azerca als geeignete Exportförderung.

Autor: Pressereferat
E-Mail: pressereferat@g-net.de

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