Erfolg seit 25 Jahren: Aus BUGA Berlin wurde Volkspark Britzer Garten
Geburtstagsfeier mit tausenden von Besuchern (ZVG) „Eine noch zarte Pflanze wurde hier vor einem Vierteljahrhundert gepflanzt – die BUGA Berlin 1985. Und aus dieser erfolgreichen Bundesgartenschau wurde, wie wir hier heute sehen und mit vielen tausend Besuchern feiern können, ein erfolgreicher Park – der Britzer Garten.“ Andreas Lohff, Vizepräsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), sprach aus Anlass dieses Jubiläums vergangenen Samstag, 29. Mai, vor einem begeisterten Publikum und wies in seiner Rede auf die Verdienste der Gärtner und Planer der BUGA 1985 genauso hin wie auf die der heutigen zuständigen Experten sowie auf die treuen Besucher, die den Erfolg des Britzer Gartens – und jeder Gartenschau – überhaupt erst ermöglichen. „Die Bedürfnisse der Menschen müssen für eine beliebte Gartenschau im Mittelpunkt der Planungen stehen, genauso wie Aspekte des Umweltgedankens, so wie es hier schon 1985 getan wurde und wie wir heute bei aktuellen BUGA-Planungen es auch immer noch und immer stärker berücksichtigen“, so Lohff weiter. Der Zentralverband Gartenbau ist ideeller Träger der Bundesgartenschauen und war 1985 berufsständischer Partner der Stadt Berlin bei der BUGA-Durchführung. Zu dem Jubiläumsfest sprach außerdem auch Maria Krautzberger, Aufsichtsratsvorsitzende der Grün Berlin GmbH (Betreiberin des Britzer Gartens) und Staatssekretärin in der Senats-verwaltung für Stadtentwicklung Berlin. Sie lobte den Britzer Garten als wichtiges Element städtischen Lebens für die Bürgerinnen und Bürger Berlins. Auch Christoph Schmidt, Ge-schäftsführer der Grün Berlin GmbH, und Heinz Buschkowsky, Bezirksbürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln, fanden lobende Worte für jahrzehntelanges Engagement aller Beteiligter, verbunden mit dem Dank an die treuen Besucher, die gerne ein Eintrittsgeld zahl-ten, um einen gepflegten und erholsamen Park genießen zu können. In einer Podiumsdiskussion, moderiert von Radiomoderatorin Marion Pinkpank, diskutierten und erläuterten verschiedene Gartenschau-Experten dem Publikum, was den Erfolg von temporären Schauen und ihrer dauerhaften Nachnutzung als städtische Grünanlage tatsäch-lich ausmacht und welche Anstrengungen dafür nötig sind. Wie die Gartenschau-Zukunft gerade in Berlin vor dem Hintergrund der Internationalen Gartenbauausstellung IGA 2017 aussehen kann, darauf ging Christoph Schmidt ein. ZVG-Vizepräsident Andreas Lohff und Jens Henningsen vom Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) stellten die unter-schiedlichen Anforderungen an die Berufsstände dar, die sich in den Jahrzehnten geändert haben und weiterhin ändern entsprechend gesellschaftlicher Strömungen und Entwicklungen im Umweltsektor. Dr. Ernst-Hermann Kubitz blickte auf die Jahre der Berliner BUGA zurück, denn er war Technischer Leiter der BUGA 1985 und anschließend (1986 bis 1993) Ge-schäftsführer des Britzer Gartens sowie Geschäftsführer der BUGA in Gera und Ronneburg 2007. Jochen Sandner als Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG), seit 1993 Durchführungsgesellschaft aller Bundesgartenschauen und IGAs, berichte-te, dass - trotz allgemein beklagter kommunaler Finanznot - sich die Städte und Gemeinden zahlreich um die Ausrichtung einer Gartenschau bewerben würden. Dass dieses Instrument zukunftsgemäßer Stadtentwicklung also erfolgreich und daher begehrt sei, sei damit belegt.
Autor: ZVG-Pressereferat
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