Azerca stellt sich mit neuer Kultur der internen Fortbildung für die Zukunft auf
Zukunftskonferenz liefert konkrete Ergebnisse (ZVG) Die Zukunft liegt in den Betriebsnachfolgern. Diese beteiligten sich bei der Azerca-Zukunftskonferenz vom 29. November bis 1. Dezember in Hamburg besonders aktiv. Entsprechend zufrieden war Gerhard Friedrich, der Azerca-Vorsitzende, mit dem Verlauf der Veranstaltung, die anstatt der sonst üblichen Herbsttagung organisiert worden war. „Wir haben die Tür in unsere Zukunft aufgestoßen!“, fasste Friedrich das Ergebnis zusammen. „Ich glaube, dass wir mit diesem ungewohnten Schritt und diesem Verfahren einen Grundstein für eine inhaltliche Weiterentwicklung unseres Verbandes und eine neue Kultur des Miteinanders gelegt haben.“ Seit einiger Zeit hatte er mit den Vorstandskollegen daraufhin gearbeitet, in der Produzentengruppe eine Basis für eine neue Qualität in der Mitgliederorientierung zu legen. „Bei allem Erfolg der Vereinigung in den Bereichen Werbung/Öffentlichkeitsarbeit und Züchtung sind Veränderungen in der Azerca notwendig“, so Friedrich. Statt der gewohnten Vortragsveranstaltung mit Betriebsbesichtigungen gestalteten die ins-gesamt mehr als 60 Teilnehmer eine so genannte „Zukunftskonferenz“ über drei Tage. Die Azerca-Mitglieder mit ihren Familien sowie die Teilnehmer aus Forschung/Wissenschaft und Industrie/Handel mit externer Moderation von Johannes Fulgraff (SFP Bonn) bestimmten selbst den Ablauf. Sie erarbeiteten gemeinsam einen Rahmen und Ziele für die zukunftsfähige Entwicklung der Azerca. Dazu gehörten ein Rückblick auf Erreichtes, eine Analyse der aktuellen Azerca-Situation und in der Konsequenz die Formulierung notwendiger Veränderungen, die in konkreten Maßnahmen und Projekten mündeten. „Insgesamt war diese für die Azerca ungewohnte Veranstaltungsform der Startschuss für neue Kultur der internen Kommunikation und Fortbildung“, so die Azerca-Geschäftsführerin Bettina Banse. Die Betriebsnachfolger werden z.B. ein Forum für sich einrichten und planen Seminare zur internen Weiterbildung. Zu den Themen Nachhaltigkeit, Datenbanken, Mitgliedergewinnung, technische Pflegesysteme und der Aufnahme weiterer Kulturen in die Azerca bildeten sich auf der Grundlage zuvor im Konsens formulierter Entwicklungsziele die Arbeitsgruppen. Der Prozess der Veränderung wird nun in Seminaren im Februar und August weiter reflektiert und die Ergebnisse werden kontinuierlich umgesetzt. Auf der Herbsttagung 2010 werden die weiteren Inhalte aufgegriffen und bearbeitet. „Auf dieser guten Erfahrung werden wir aufbauen und unsere Mitglieder stärker in die Diskussion über die Verbandsentwicklung einbeziehen. Wir wollen uns mehr Zeit für unsere Aktivitäten und den Austausch untereinander nehmen“, so Friedrich.
Autor: Pressestelle
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