Versicherungssteuerlast der Mehrgefahrenversicherung senken
Resolution des deutschen Gemüsebaus anlässlich der 44. Herbsttagung (ZVG) Die Fachgruppe Gemüsebau im Bundesausschuss Obst und Gemüse fordert, dass analog zur Hagelversicherung auch für die Mehrgefahrenversicherung die Besteuerung auf Versicherungssummenbasis beibehalten wird. So lautet die Resolution, die die deutschen Gemüseanbauer auf der Delegiertentagung des deutschen Gemüsebaus anlässlich der 44. Herbsttagung am 20. November in Papenburg verabschiedeten. Nur unter den von den deutschen Gemüseanbauern geforderten Bedingungen könnten auch in Deutschland die Bemühungen für eine adäquate Risikoversicherung der Betriebe verstärkt werden. Denn der betrieblichen Risikovorsorge komme in Zukunft, gerade vor dem Hintergrund des Klimawandels und der damit verbundenen Zunahme von Wetterextremen, eine besondere Bedeutung zu. Die derzeitige Auffassung der Bundesregierung bezüglich der Versicherungssteuerlast der Mehrgefahrenversicherung verteuere den Versicherungsschutz erheblich und konterkariere so die Bemühungen der Unternehmer für eine betriebliche und selbst getragene Risikovorsorge. Darüber hinaus fordert die Fachgruppe Gemüsebau – zum Abbau von Wettbewerbsverzerrungen in der EU – auch eine finanzielle Förderung von Mehrgefahrenversicherungen in Deutschland.
Autor: Pressestelle
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